Mehr Trades als an der NYSE: Warum Solana kaum daran verdient

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Eine bemerkenswerte Entwicklung erschüttert die Kryptomärkte. Startseite Aktuelle Artikel im Überblick Kryptowährungen Solana: Mehr Trades als die NYSE, Anleger profitieren kaumEin Blick hinter die Kulissen Mehr Trades als an der NYSE: Warum Solana kaum daran verdientRekord bei den Trades, kräftig steigende Gebühren in der letzten Woche: Solana wirkt so lebendig wie lange nicht. Ein Blick auf die Einnahmen des Netzwerks relativiert das Bild. von Philipp Baumgartner 26.
2026 Teilen Solana-Kurs106,15 €-0. 81 % Bitcoin kaufen | Solanas dezentrale Börsen kamen in der Woche vom 14. September auf 208 Millionen Trades | Quelle: Shutterstock / Picture Alliance, KI-bearbeitet Über die dezentralen Börsen von Solana liefen in der Woche vom 14.
Marktdynamik
September rund 208 Millionen Trades, an der NYSE waren es im selben Zeitraum lediglich 189 Millionen. Auch die übrigen Onchaindaten des DeFi Giganten zeigen eine starke Woche: Die Transaktionsgebühren stiegen vom 15. September um gut die Hälfte auf rund 1,1 Millionen US-Dollar pro Tag, die Zahl der aktiven Adressen wuchs um mehr als ein Drittel auf 3,44 Millionen.
Einen nüchterneren Blick liefert jedoch der Real Economic Value, kurz REV. Diese Kennzahl misst, was Nutzer tatsächlich an die Validatoren zahlen, also an die Betreiber der Rechner, die Transaktionen prüfen und Blöcke erzeugen. Dazu zählen die Transaktionsgebühren und die Trinkgelder, mit denen sich Händler eine bevorzugte Position im Block erkaufen.
Viele Trades, kleine Beträge In der Rekordwoche setzten die Solana DEXs laut Blockworks Research rund 17,3 Milliarden US-Dollar um, im Schnitt also rund 83 US-Dollar pro Trade. Viele davon sind kleine Swaps oder Aufträge von Bots, möglich gemacht durch Gebühren, die kaum ins Gewicht fallen: Die Median-Gebühr lag laut Messari im ersten Quartal 2026 bei 0,0007 US-Dollar. Die günstige Nutzung hat eine Kehrseite, die erst im langfristigen Verlauf sichtbar wird.
Auswirkungen auf die Märkte
Im ersten Quartal 2025, als die Memecoins TRUMP und MELANIA die Spekulation anheizten, kam Solana laut Messari auf einen REV von 816 Millionen US-Dollar. Wie steil es seitdem bergab ging, zeigen die Transaktionsgebühren, die heute gut 80 Prozent des REV ausmachen. Tägliche Transaktionsgebühren im Solana-Netzwerk ohne MEV-Trinkgelder | Quelle: DefiLlama Ein Jahr nach dem Rekordquartal lag der REV bei 89,5 Millionen US-Dollar und damit rund 89 Prozent niedriger.
Daran ändert die starke Woche wenig, denn in den 30 Tagen bis zum 22. September kam Solana laut DefiLlama im Schnitt auf gut 950. 000 US-Dollar REV am Tag.
Jito-Trinkgelder verlieren an Gewicht Auch die Zusammensetzung der Einnahmen hat sich verschoben. Lange stammte ein großer Teil aus den Trinkgeldern, die Händler über die Infrastruktur von Jito zahlen, damit ihre Transaktionen in einer bestimmten Reihenfolge landen. Fachleute sprechen vom Maximal Extractable Value, kurz MEV.
Die Veränderung prägt weiterhin die Landschaft digitaler Vermögenswerte.





