
Migration im Mittelmeer: Knapp 550 Menschen vor Kreta von Küstenwache aufgegriffen
Migration im Mittelmeer Knapp 550 Menschen vor Kreta von Küstenwache aufgegriffen Die griechische Küstenwache meldet mehrere Einsätze südlich von Kreta. Beim größten Einsatz am Dienstag seien 192 Menschen an Land...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Migration im Mittelmeer Knapp 550 Menschen vor Kreta von Küstenwache aufgegriffen Die griechische Küstenwache meldet mehrere Einsätze südlich von Kreta. Beim größten Einsatz am Dienstag seien 192 Menschen an Land gebracht worden, darunter 42 Minderjährige. 48 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (2 Minuten) 2 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Rettungsaktion vor der Küste der Insel Kreta Foto: Hellenic Coast Guard / Innerhalb von 48 Stunden hat die griechische Küstenwache bei mehreren Einsätzen südlich von Kreta und der vorgelagerten Insel Gavdos knapp 550 Menschen aufgegriffen oder aus Seenot gerettet. Das teilte die Behörde mit .
Die Einzelheiten
Den größten Einsatz gab es am Dienstag südlich von Kreta. 192 Menschen, darunter 42 Minderjährige, wurden gerettet und an Land gebracht. Nach Angaben der Geretteten waren sie von der libyschen Küstenstadt Tobruk aufgebrochen und hatten für die Überfahrt 1000 bis 4000 Euro an Schleuser gezahlt.
Die rund 300 Kilometer lange Route von Libyen nach Kreta wird von Schlepperbanden zunehmend genutzt. Der griechische Migrationsminister Athanasios Plevris sagte vor wenigen Tagen, in Libyen warteten mehr als eine halbe Million Menschen auf eine Gelegenheit zur Weiterreise nach Europa. Mehr zum Thema Überfahrt übers Mittelmeer: Hunderte Geflüchtete erreichen Kreta Bootsmigration nach Kreta: »Athen setzt vor allem auf Härte« Ein Interview von Steffen Lüdke Steigende Ankünfte aus Libyen: Griechenland setzt Asylverfahren für Migranten zeitweise aus Am Dienstagabend ratifizierte das griechische Parlament neue Migrations- und Asylregeln der EU, wie das Parlamentspräsidium in Athen mitteilte.
Das Gesetz soll ab dem 12. Juni gelten und sieht unter anderem geschlossene Aufnahmezentren in Drittstaaten vor. Man sei mit zwei afrikanischen Staaten im Gespräch, sagte Plevris der griechischen Nachrichtenagentur ANA-MPA .
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





