
München: Ursache für Brandgeruch entdeckt und Flugbetrieb verlängert
Entwarnung nach Zwischenfall Ursache für Brandgeruch entdeckt – Flugbetrieb in München verlängert Im Tower des Flughafen München hatte es verdächtig gerochen, zwischenzeitlich wurden am Abend die Starts und Landungen...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Entwarnung nach Zwischenfall Ursache für Brandgeruch entdeckt – Flugbetrieb in München verlängert Im Tower des Flughafen München hatte es verdächtig gerochen, zwischenzeitlich wurden am Abend die Starts und Landungen eingestellt. Nun ist klar, woran es gelegen hat. 38 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Polizeikräfte vor dem Tower des Münchner Flughafens Foto: Sven Hoppe / dpa Schrecksekunde am Sonntagabend: Nach einem durch ein defektes Bauteil ausgelöstem Feueralarm im Tower des Flughafen in München ist der Flugbetrieb zwischenzeitlich wieder angelaufen. »Der Flugbetrieb läuft wieder ganz normal«, sagte ein Sprecher der Flughafengesellschaft.
Die Einzelheiten
Der Tower sei wieder besetzt. Auf der Internetseite des Airports hieß es, es könne aber weiterhin zu Verzögerungen und Einschränkungen kommen. Das Nachtflugverbot wurde verkürzt, um die betroffenen Maschinen noch abfertigen zu können.
Zuvor hatte der Flughafen am Sonntagabend mitgeteilt, dass der Betrieb vorübergehend eingestellt worden sei (mehr hier). »Der Tower am Flughafen München wurde um 20. 33 Uhr aufgrund von Brandgeruch evakuiert«, hieß es auf der Webseite.
»Die Deutsche Flugsicherung hat den Flugbetrieb bis auf Weiteres gestoppt. « Rund zwei Stunden später gab es allerdings bereits wieder einzelne Starts. Als Ursache des Alarms wurde zwischenzeitlich ein Defekt in einem Lüfter entdeckt, ein Bauteil wurde ausgewechselt.
Was Experten sagen
Wie viele Flüge insgesamt betroffen gewesen waren, stehe noch nicht konkret fest, sagte der Flughafensprecher. Es werde noch versucht, in der Nacht so viele der verspäteten Flüge wie möglich abzufertigen. Startende Maschinen könnten sich auf den Weg machen, anfliegende Maschinen könnten zudem München ansteuern.
Zudem wolle der Airport versuchen, möglichst viele der 35 zwischenzeitlich umgeleiteten Flugzeuge noch nach München zu holen. Mittlerweile seien etliche davon auch bereits gelandet. Das Nachtflugverbot wurden deswegen kurzfristig nach behördlicher Genehmigung um eineinhalb Stunden nach hinten verschoben, so dass der Airport bis 1.
30 Uhr am Montagmorgen Flüge abfertigen konnte. Ob der Zwischenfall dann auch am Montag tagsüber noch Auswirkungen auf den Flugbetrieb haben wird, stand zunächst ebenfalls nicht fest. Einige Flüge wurden auch komplett annulliert.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





