Nach dem Coldcard-Desaster rüstet Trezor seine Wallets nach

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Hier die neuesten Entwicklungen an den Märkten für digitale Vermögenswerte: Startseite Aktuelle Artikel im Überblick Technologie Sicherheit Coldcard-Debakel: Jetzt zieht Trezor KonsequenzenLehre aus dem Coldcard-Fall Nach dem Coldcard-Desaster rüstet Trezor seine Wallets nachEin Firmware-Fehler kostete Coldcard-Nutzer im Sommer Millionen. Wer eine starke Passphrase gesetzt hatte, blieb verschont. Trezor zieht daraus nun Konsequenzen.
von Ludwig Schlick 02. 2026 Teilen Bitcoin-Kurs68. 98 % Bitcoin kaufen Beitragsbild: Shutterstock | Trezor reagiert auf einen Vorfall bei einem Wettbewerber KI-Zusammenfassung lesen KI-Zusammenfassung lesenZusammenfassung wird erstellt…Trezor erweitert die maximale Länge von Passphrases auf bis zu 128 Zeichen.
Marktdynamik
Die Neuerung folgt auf Sicherheitsprobleme bei Coldcard und richtet sich an fortgeschrittene Nutzer. â³ Trezor erlaubt seinen Nutzern künftig deutlich längere Passphrases: anstatt den bisherigen 50 Zeichen sind nun bis zu 128 Zeichen möglich. Das teilte der Hersteller am Sonntag im Rahmen seines Oktober-Updates mit.
Nutzbar ist die Funktion mit aktueller Firmware auf den Modellen Model T, Safe 3, Safe 5 und Safe 7, ältere Versionen bleiben bei der alten Anzahl. Die Passphrase ist bei Hardware-Wallets eine freiwillige Zusatzsicherung und fungiert als eine Art weiteres Passwort neben der Wiederherstellungsphrase. Wer die 24 Wörter in die Hände bekommt, kommt ohne die passende Passphrase trotzdem nicht an das Guthaben.
Jede Passphrase öffnet dabei eine eigene Wallet, die ohne die richtige Eingabe schlicht leer erscheint. Lest auch Ist Self Custody zu gefährlich? 1,6 Millionen in Bitcoin verloren: Kanadischer Unternehmer berichtet vom Coldcard-Hack Das Krypto-Drama bei Coldcard als Auslöser Trezor verweist ausdrücklich auf die Angriffe auf Coldcard im Juli.
Auswirkungen auf die Märkte
Dort hatte ein Firmware-Fehler dazu geführt, dass einzelne Geräte Wiederherstellungsphrasen mit zu wenig Zufälligkeit erzeugten. Angreifer konnten diese Phrasen offline nachrechnen und anschließend tausende Adressen leerräumen, ganz ohne Zugriff auf die Geräte selbst. Nach Angaben von Trezor schützten starke und einzigartige Passphrasen einige Betroffene und verschafften ihnen Zeit, ihre Bestände in Sicherheit zu bringen.
Der tschechische Hardware-Wallet-Hersteller verbindet die Neuerung allerdings mit einer Warnung, denn die Funktion sei vor allem etwas für fortgeschrittene Nutzer. Wer die Passphrase falsch eintippt oder vergisst, verliere den Zugang zu seinen Coins unwiderruflich. Sie gehöre deshalb ebenso sorgfältig aufbewahrt wie die Wiederherstellungsphrase selbst.
Parallel beschäftigt Trezor ein eigener Fall. Vergangenen Freitag warnte das Unternehmen vor einem mutmaßlich manipulierten Gerät, das über einen früheren Händler verkauft worden war. Geprüft hat der Hersteller bislang aber nur Fotos und die Aussagen des Kunden, bestätigte Verluste gibt es hingegen nicht.
Die Veränderung prägt weiterhin die Landschaft digitaler Vermögenswerte.





