
Pflegekosten: Landkreistag hält 100.000-Euro-Grenze für Kinder zu hoch
Schnellere Beteiligung von Kindern Landkreistag hält 100.000-Euro-Grenze bei Pflegekosten für zu hoch Im Streit über die Kosten der Pflegeversicherung geraten die Kinder der Betroffenen stärker in den Fokus. Der...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Schnellere Beteiligung von Kindern Landkreistag hält 100. 000-Euro-Grenze bei Pflegekosten für zu hoch Im Streit über die Kosten der Pflegeversicherung geraten die Kinder der Betroffenen stärker in den Fokus. Der Landkreistag hält das Schoneinkommen für zu hoch, genauso wie die Gesundheitsministerin.
49 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Audio steht in Kürze zur Verfügung In Kürze bereit X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Symbolbild Pflege: Im Alter sind viele auf Hilfe angewiesen Foto: Christoph Hardt / Panama Pictures / picture alliance Bisher müssen erwachsene Kinder für die Pflegekosten ihrer Eltern nur dann einspringen, wenn sie mehr als 100.
Die Einzelheiten
000 Euro brutto pro Jahr verdienen. Gesundheitsministerin Nina Warken will das ändern und erhält dafür nun Rückhalt vom Deutschen Landkreistag. Er unterstütze die Forderung der CDU-Politikerin nach einer Senkung der Beträge des verschonten Einkommens nachdrücklich, sagte Achim Brötel, Präsident des Deutschen Landkreistages, der »Rheinischen Post«.
000-Euro-Grenze sagte er: »Diese Grenze ist in unseren Augen eindeutig zu hoch. « Angesichts der ausufernden Pflegekosten und der hohen Belastung für die öffentlichen Kassen will Gesundheitsministerin Warken die 100. 000-Euro-Grenze nun streichen.
Laut dem Entwurf ihres geplanten Pflegeneuordnungsgesetzes ist eine Rücknahme des Schonbetrags vorgesehen. Widerstand kommt dabei aus dem eigenen Lager. Die CSU-Gesundheitsexpertin Emmi Zeulner sagte dem SPIEGEL, sie halte davon nichts, »weil die Grenze jungen Familien Luft schafft und den Leistungsgedanken stärkt «.
Was Experten sagen
Erben auf Kosten der Allgemeinheit geschütztLandkreistagspräsident Brötel dagegen erwidert nun: »Der Sozialstaat muss denen helfen, die sich nicht selbst helfen können. Es gibt aber keine sachliche Begründung dafür, privates Vermögen und damit letztlich Erwartungen von Erben auf Kosten der Allgemeinheit zu schonen. « Eine Absenkung sei nicht nur gerecht, sie würde auch die kommunalen Sozialhilfeträger entlasten.
Die 1995 eingeführte, gesetzliche Pflegeversicherung trägt meist nur einen Teil der anfallenden Kosten. Der selbst zu finanzierende Anteil im Pflegeheim beläuft sich im ersten Jahr derzeit etwa auf durchschnittlich rund 3500 Euro pro Monat. Allerdings springt für den, der sie nicht selbst tragen kann, das Sozialamt ein – solange die Kinder nicht zu gut verdienen.
000 Euro war erst 2020 eingeführt worden, um Kinder von den Pflegekosten der Elterngeneration zu entlasten. Allerdings war auch damals weiterhin vorgesehen, dass die Betroffenen selbst ihr eigenes Vermögen für die Pflege einsetzen sollten. Mehr zum Thema Debatte über 100.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





