
Polen: Ärztin soll mehr als 30 menschliche Föten im Garten vergraben haben
Festnahme in Polen Ärztin soll mehr als 30 menschliche Föten im Garten vergraben haben Bauarbeiter haben in einem Dorf in Polen einen grausigen Fund gemacht: 34 menschliche Föten sollen in einem Garten vergraben gewesen...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Festnahme in Polen Ärztin soll mehr als 30 menschliche Föten im Garten vergraben haben Bauarbeiter haben in einem Dorf in Polen einen grausigen Fund gemacht: 34 menschliche Föten sollen in einem Garten vergraben gewesen sein. Festgenommen wurde nun eine Ärztin. 41 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (2 Minuten) 2 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Einsatzkräfte am Fundort in Lutoryz bei Rzeszow im Südosten Polens Foto: Darek Delmanowicz / PAP / dpa aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier.
Die Einzelheiten
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Bauarbeiter sind in dem polnischen Dorf Lutoryz vergangene Wochen auf menschliche Überreste in einem Garten gestoßen.
Bei einer groß angelegten Durchsuchung des Geländes wurden anschließend 34 vergrabene Föten freigelegt. Nun hat die Polizei eine Ärztin in Gewahrsam genommen. Ihr wird vorgeworfen, die Föten für Experimente genutzt und in ihrem ehemaligen Garten vergraben zu haben.
Neben Leichenschändung wird der Ärztin laut Staatsanwaltschaft zudem unsachgemäße Abfallentsorgung und die Entsorgung von Gefahrgut an einem nicht dafür vorgesehenen Ort zur Last gelegt. Der 57-Jährigen drohen demnach bis zu zwölf Jahre Haft. Nach Verlesung der Anklagepunkte bekannte sich die Ärztin nicht schuldig.
Was Experten sagen
Sie gab jedoch an, »die auf ihrem Grundstück gefundenen menschlichen Föten sowie weitere medizinische Abfälle selbst dorthin gebracht und vergraben zu haben«, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Journalisten. Die Identität der Föten muss demnach noch geklärt werden. Zudem ist unklar, ob die Frau allein handelte.
Der Fall hat im traditionell katholischen Polen für viel Diskussion gesorgt. Viele Menschen fragen sich, wie die Medizinerin in dem Land mit einem der strengsten Abtreibungsgesetze Europas überhaupt an Föten gelangen konnte. Mehr zum Thema Rostocker Mordprozess: Die Nacht, als die Angeklagte einem Freund Fabians Leiche zeigte Aus Rostock berichtet Wiebke Ramm Elsenfeld in Bayern: Frau erstochen – Angehöriger stellt sich der Polizei BGH-Urteil: Mordfrage muss nach Tod einer Vierjährigen beim Zahnarzt erneut geprüft werden Dem Justizsprecher zufolge wurden die Föten von der Frau »für Tests« verwendet.
Demnach gibt es aber bislang keine Hinweise darauf, dass die Ärztin illegale Abtreibungen durchgeführt haben könnte. Der Sender Eska berichtete unter Berufung auf ungenannte Quellen, dass die Pathologin die Föten während der Coronapandemie aus dem Krankenhaus in Rzeszow entwendet habe, um zu Hause Tests an ihnen vorzunehmen. Polen hat eines der strengsten Abtreibungsgesetze in Europa.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.



