
Sipri: Zahl der Atomsprengköpfe geht weltweit zurück, aber mehr sind militärisch nutzbar
Studie von Sipri Zahl der Atomsprengköpfe geht weltweit zurück. Doch es gibt ein großes Aber Das atomare Wettrüsten geht weiter. Forscher am Sipri-Institut ermittelten zwar eine niedrige Gesamtzahl an Sprengköpfen. Doch...
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Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Studie von Sipri Zahl der Atomsprengköpfe geht weltweit zurück. Doch es gibt ein großes Aber Das atomare Wettrüsten geht weiter. Forscher am Sipri-Institut ermittelten zwar eine niedrige Gesamtzahl an Sprengköpfen.
Doch dafür sind mehr davon militärisch nutzbar – und Tausende in hoher Einsatzbereitschaft. 05 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (6 Minuten) 6 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X.
Die Einzelheiten
com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Britisches Atom-U-Boot (Bild aus 2016) Foto: Tam Mcdonald / picture alliance / dpa aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier. War die Zusammenfassung hilfreich?
Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Das Stockholmer Friedensforschungsinstitut Sipri hat vor einer wachsenden Bedeutung von Atomwaffen in der internationalen Sicherheitspolitik gewarnt. Zwar sank die weltweite Gesamtzahl der Atomsprengköpfe leicht.
Die Zahl der militärisch nutzbaren Sprengköpfe stieg aber, wie Sipri anlässlich der Veröffentlichung seines 57. Jahrbuchs am Montag erklärte. In Europa rückten laut Sipri Debatten über nukleare Teilhabe und Abschreckung stärker in den Fokus.
Was Experten sagen
Staaten setzten Atomwaffen zunehmend als Instrumente nationaler Machtpolitik ein und machten damit jahrzehntelange Bemühungen um eine Verringerung der Zahl und der Rolle von Atomwaffen rückgängig, erklärte Sipri. Bereits im vergangenen Jahr hatte das Institut vor einem »gefährlichen nuklearen Wettrüsten« gewarnt. Der neue Bericht beschreibt nun eine weiter wachsende Rolle von Atomwaffen in der Sicherheitspolitik.
Sipri-Forscher Hans Kristensen erklärte: »Indem sie nach nuklearen Lösungen greifen, schaffen Staaten neue Risiken und schüren die Dynamik des Wettrüstens. « Die neun Atommächte USA, Russland, Großbritannien, Frankreich, China, Indien, Pakistan, Nordkorea und Israel setzten demnach im vergangenen Jahr ihre Programme zur Modernisierung und Ausweitung ihrer Atomwaffenarsenale fort. Die meisten von ihnen stationierten neue atomwaffenfähige oder nuklear bewaffnete Waffensysteme.
Mehrere tausend Sprengköpfe in hoher EinsatzbereitschaftDie Gesamtzahl der Atomsprengköpfe weltweit ging nach Sipri-Schätzungen von 12. 241 Anfang 2025 auf 12. 187 Anfang 2026 zurück.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





