
Starmer-Herausforderer Burnham gewinnt Nachwahl
Britischer Premierminister in Not Starmer-Herausforderer Burnham gewinnt Nachwahl Andy Burnham siegt bei der Nachwahl im englischen Makerfield und dürfte sehr bald Premierminister Keir Starmer herausfordern. Der...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Britischer Premierminister in Not Starmer-Herausforderer Burnham gewinnt Nachwahl Andy Burnham siegt bei der Nachwahl im englischen Makerfield und dürfte sehr bald Premierminister Keir Starmer herausfordern. Der britischen Politik drohen lähmende Wochen. 47 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Audio steht in Kürze zur Verfügung In Kürze bereit X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Labour-Politiker Andy Burnham Foto: Temilade Adelaja / aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier.
Die Einzelheiten
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Dem britischen Premierminister Keir Starmer droht nach der Nachwahl im Kreis Makerfield das politische Aus.
Wie die Auszählung in der Nacht ergab, gewann Starmers potenzieller parteiinterner Herausforderer Andy Burnham den vakanten Parlamentssitz des Bezirks. Als »MP« (Member of Parliament) kann Burnham nun den Premierminister in eine Führungswahl zwingen – und mit dem Rückhalt der Regierungspartei Labour ablösen. Burnham holte in dem kleinen Wahlkreis, der normalerweise wenig mit der großen Politik in Westminster zu tun hat, knapp 10.
000 Stimmen mehr als der Kandidat der rechtspopulistischen Partei Reform UK, Robert Kenyon. Die Wahlbeteiligung lag bei 58,78 Prozent. Seinen Posten als Bürgermeister von Greater Manchester wird Burnham zugunsten des Labour-Parlamentssitzes aufgeben.
Was Experten sagen
Starmer steht seit Monaten massiv unter Druck (mehr dazu hier ), mehrere Minister kehrten ihm bereits den Rücken – zuletzt der einflussreiche Verteidigungsminister John Healey. Schlagzeilen wie »Starmer am Abgrund« oder »Das Chaos kehrt nach Westminster zurück« häuften sich in den vergangenen Wochen in verschiedenen Varianten. Bild vergrößern Premierminister Keir Starmer Foto: Kin Cheung / AP / dpa Zugespitzt hatte sich die Lage insbesondere durch die herben Verluste für Labour bei den Kommunal- und Regionalwahlen in England, Schottland und Wales Anfang Mai zugunsten von Reform.
Einen Rücktritt oder zumindest die Ausarbeitung eines Zeitplans für einen geregelten Rückzug hat Starmer aber bislang ausgeschlossen. Der Premier verwies immer wieder auf seinen großen Wahlsieg im Sommer 2024 und den Auftrag, das Land aus der Krise zu führen. Entsprechend groß war die Hoffnung der Kritiker auf einen Nachwahlsieg von Burnham.
Der charismatische 56-Jährige gilt als Liebling des moderat-linken Parteiflügels. In Manchester erarbeitete er sich den Ruf eines bodenständigen Machers mit Visionen. Vor knapp zehn Jahren hatte Burnham das Parlament nach einem gescheiterten Versuch, an die Parteispitze zu gelangen, verlassen.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





