
Statistisches Bundesamt: Bevölkerungszahl in Deutschland sinkt 2025 leicht
Statistik für 2025 Bevölkerungszahl in Deutschland gesunken Jahrelang verzeichnete Deutschland ein Plus bei der Bevölkerungszahl, jetzt ist sie gesunken. Nur in den Stadtstaaten gibt es noch Zuwachs. 16.06.2026, 10.07...
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Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Statistik für 2025 Bevölkerungszahl in Deutschland gesunken Jahrelang verzeichnete Deutschland ein Plus bei der Bevölkerungszahl, jetzt ist sie gesunken. Nur in den Stadtstaaten gibt es noch Zuwachs. 07 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Audio steht in Kürze zur Verfügung In Kürze bereit X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Fußgängerzone in Potsdam Foto: Joko / picture alliance Erstmals seit längerer Zeit lebten 2025 weniger Menschen in Deutschland als im Vorjahr. Die Bevölkerungszahl sank zum Jahresende 2025 auf 83,5 Millionen Menschen.
Die Einzelheiten
Das waren laut Statistischem Bundesamt 0,1 Prozent weniger als 2024. Seit 2011 war die Bevölkerung mit Ausnahme des Coronajahres 2020 kontinuierlich gewachsen, wie die Statistiker berichteten : »Im Jahr 2025 sank die Bevölkerungszahl nun erstmals seit 2020 wieder. « Die Nettozuwanderung könne das Geburtendefizit nicht ausgleichen.
2025 gab es in Deutschland 352. 000 mehr Sterbefälle als Geburten. Gleichzeitig ging der Wanderungssaldo – also die Differenz zwischen den Zu- und Fortzügen – von plus 430.
Stadtstaaten als AusnahmeDer Bevölkerungsrückgang fiel in den östlichen Bundesländern mit 0,5 Prozent prozentual stärker aus als in den westdeutschen Bundesländern. Einen Bevölkerungszuwachs verzeichneten nur die drei Stadtstaaten Berlin und Hamburg (+0,4 Prozent) sowie Bremen (+0,3 Prozent). In den Flächenländern ging die Bevölkerungszahl hingegen zurück oder blieb annähernd stabil.
Was Experten sagen
Am stärksten waren Thüringen (-1,0 Prozent), Sachsen-Anhalt (-0,7 Prozent) und das Saarland (-0,5 Prozent) vom Bevölkerungsrückgang betroffen. Als einzige Altersgruppe wächst die Zahl der 60- bis 79-Jährigen (+2,8 Prozent). Grund ist, dass geburtenstarke Jahrgänge, die Babyboomer, in diese Altersgruppe hineinwachsen.
Die Zahl der ab Achtzigjährigen ging zurück (-2,5 Prozent). Hintergrund ist, dass die geburtenschwachen Jahrgänge um das Ende des Zweiten Weltkrieges dieses Alter erreichen. Mehr zum Thema 35 Jahre Deutsche Einheit in Grafiken: Hier ist Deutschland immer noch geteilt Von Holger Dambeck und Alexander Preker Prognose des Arbeitsministeriums: Trotz Wirtschaftskrise fehlen bald Hunderttausende Arbeitskräfte Von Markus Dettmer Die Altersstruktur unterscheidet sich stark zwischen der deutschen und der ausländischen Bevölkerung, wie das Bundesamt ausführte.
Der Anteil der ab Sechzigjährigen in der ausländischen Bevölkerung war mit 13,4 Prozent deutlich niedriger als in der deutschen Bevölkerung (34,1 Prozent). Dafür war der Anteil Jüngerer entsprechend höher. Geringerer Zuwachs bei ausländischer BevölkerungDie ausländische Bevölkerung wuchs im Jahr 2025 um 0,3 Prozent und lag zum Jahresende bei 12,4 Millionen Menschen.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





