
Stonehenge: Archäologen finden möglichen Prototyp
Sommersonnenwende Gab es einen Prototyp für Stonehenge? Archäologen wollen ihn gefunden haben In der Nähe von Stonehenge haben Wissenschaftler Hinweise auf eine 5000 Jahre alte Holzkonstruktion entdeckt. Sie könnte der...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Sommersonnenwende Gab es einen Prototyp für Stonehenge? Archäologen wollen ihn gefunden haben In der Nähe von Stonehenge haben Wissenschaftler Hinweise auf eine 5000 Jahre alte Holzkonstruktion entdeckt. Sie könnte der Vorläufer des berühmten Steinkreises sein.
Darauf deutet die präzise Ausrichtung hin. 41 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X.
Die Einzelheiten
com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Ausgrabungsleiter Phil Harding in Stonehenge: »In wenigen Tagen wird Stonehenge voller Menschen sein, die die Sommersonnenwende feiern« Foto: Wessex Archaeology / AP aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier. War die Zusammenfassung hilfreich?
Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Zur Sommersonnenwende am 21. Juni strömen jedes Jahr etliche Menschen nach Stonehenge – die Konstruktion ist darauf ausgerichtet, dass die Sonne dann in den Steinkreis fällt.
Archäologen von Wessex Archaeology aus Großbritannien wollen nun einen Prototyp für die berühmte Anlage gefunden haben. Rund 500 Jahre bevor die Steine von Stonehenge ausgerichtet wurden, hätten Menschen nur fünf Kilometer weiter ein ähnliches Monument erschaffen. Heute sei von der Anlage in der Gemeinde Bulford im Süden Großbritanniens kaum noch etwas zu sehen, schreibt die Gruppe in einer Mitteilung.
Was Experten sagen
Die Konstruktion habe einmal aus zwei 120 Metern voneinander entfernten Holzpfählen bestanden; vor allem die Gruben, in denen diese standen, seien noch zu erkennen. Mit Analysen konnte die Gruppe die Konstruktion datieren, sie sei rund 5000 Jahre alt. Die Forschenden rekonstruierten außerdem, wie der Himmel in der Antike ausgesehen haben musste, wie Landschaft und Horizont wohl verlaufen sind.
Die Position der Pfähle war demnach kein Zufall: Die Bauherren der Antike hätten die Pfähle so ausgerichtet, dass sie während der Sommersonnenwende direkt auf die aufgehende und während der Wintersonnenwende auf die untergehende Sonne zeigten. Festmähler und große Versammlungen»Die Ausrichtung zeigt, dass sich die Gemeinschaften bereits mit der Sommer- und der Wintersonnenwende in der Landschaft von Stonehenge beschäftigten – Jahrhunderte bevor die Steine aufgerichtet wurden«, sagte Fabio Silva, der die Analyse durchführte. »Diese Entdeckung hilft uns, Stonehenge nicht als ein einmaliges Bauwerk zu verstehen.
« Vielmehr habe es Traditionen und Praktiken gegeben, aus denen die Steinkonstruktion schließlich entstanden sei – etwa den Prototyp. Wahrscheinlich handelte es dabei sich um ein Zentrum für große, religiöse Versammlungen. So gebe es etwa »umfangreiche Hinweise« auf Festmähler und groß angelegte Treffen, bei denen die Menschen wohl zusammengekommen waren, um die Sonnenwenden zu feiern, heißt es in der Mitteilung zu der neuen Entdeckung.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.



