
Straßenverkehr verbraucht 22 Prozent der Energie, davon nur 2,5 Prozent Strom
Straßenverkehr verbraucht 22 Prozent der Energie, davon nur 2,5 Prozent Strom Laut Destatis entfielen 2024 rund 22 Prozent des deutschen Energieverbrauchs auf den Straßenverkehr. Seit 2021 sinkt der Wert kaum noch....
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Hier eine wichtige Meldung aus der KI-Welt: Straßenverkehr verbraucht 22 Prozent der Energie, davon nur 2,5 Prozent Strom Laut Destatis entfielen 2024 rund 22 Prozent des deutschen Energieverbrauchs auf den Straßenverkehr. Seit 2021 sinkt der Wert kaum noch. vorlesen Druckansicht 10:02 Uhr Lesezeit: 3 Min.
Autos Von Florian Pillau Anzeige Inhaltsverzeichnis Straßenverkehr verbraucht 22 Prozent der Energie, davon nur 2,5 Prozent Strom Effizienzgewinne verpuffen Strom spielt im Verkehr kaum eine Rolle Strukturelle Änderungen nötig Der Straßenverkehr hat im Jahr 2024 gut ein Fünftel des gesamten deutschen Endenergieverbrauchs ausgemacht. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, entfielen 22,2 Prozent oder rund 2134 Petajoule auf den Verkehr auf der Straße. Zugleich verursachte der Sektor CO₂-Emissionen von 155 Millionen Tonnen, das entspricht 21,4 Prozent der gesamten deutschen CO₂-Emissionen.
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Weiterlesen nach der Anzeige Die Zahlen von Destatis zeigen zudem, dass sich der Energieverbrauch im Straßenverkehr seit 2021 auf einem weitgehend konstanten Niveau eingependelt hat. Zwar liegt der Wert noch 11,0 Prozent unter dem bisherigen Höchststand des Vor-COVID-Jahres 2019 (2399 Petajoule), doch ein weiterer Rückgang ist bislang ausgeblieben. Von den 2134 Petajoule entfielen 58,0 Prozent (1238 Petajoule) auf die privaten Haushalte und 42,0 Prozent (896 Petajoule) auf die Wirtschaft.
Effizienzgewinne verpuffen Diese Stagnation auf hohem Niveau wirft Fragen auf, denn politisch werden mit CO₂-Bepreisung, Flottengrenzwerten, Elektromobilitätsförderung und dem Ausbau des ÖPNV ambitionierte Klimaziele verfolgt. Fachbehörden wie das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und das Umweltbundesamt erklären den ausbleibenden Erfolg der Maßnahmen mit einer wachsenden Verkehrsleistung: Sowohl im Personen- als auch im Güterverkehr steigen die gefahrenen Kilometer weiter an, insbesondere auf der Straße. Effizientere Motoren und leichtere Fahrzeugplattformen können diesen Zuwachs rechnerisch nicht kompensieren, zumal der Trend zu schwereren Fahrzeugen wie SUVs die spezifischen Verbrauchsvorteile teilweise wieder auffrisst.
Hinzu kommen sogenannte Rebound-Effekte: Wer dank sparsamerer Antriebe oder günstigerer Betriebskosten bei Elektroautos Geld spart, neigt Verkehrsanalysen zufolge dazu, mehr zu fahren. In Summe sinken die Einsparungen dadurch erheblich.
Dieser Fortschritt sendet wichtige Signale für die Zukunft der Branche, und die Techwelt schaut genau hin.





