
Studie: Retrofit könnte Europas Busflotte 15 Jahre früher elektrifizieren
Studie: Retrofit könnte Europas Busflotte 15 Jahre früher elektrifizieren Laut einer Studie ließe sich Europas Busflotte durch Umrüstung von Diesel auf Elektro bei halben Kosten und Emissionen 15 Jahre früher...
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Hier eine wichtige Meldung aus der KI-Welt: Studie: Retrofit könnte Europas Busflotte 15 Jahre früher elektrifizieren Laut einer Studie ließe sich Europas Busflotte durch Umrüstung von Diesel auf Elektro bei halben Kosten und Emissionen 15 Jahre früher elektrifizieren. vorlesen Druckansicht 5 Kommentare lesen Elektrischer Gelenk-Omnibus Mercedes eCitaro der MVG München (Bild: MVG München) 16:18 Uhr Lesezeit: 4 Min. Autos Von Florian Pillau Anzeige Inhaltsverzeichnis Studie: Retrofit könnte Europas Busflotte 15 Jahre früher elektrifizieren Halbe Kosten, halbe Emissionen Wenig Personal nötig, großer Effekt Offene Fragen bleiben close notice This article is also available in English.
It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication. Don’t show this again. Bestehende Dieselbusse auf batterieelektrische Antriebe umzurüsten, könnte die Elektrifizierung der europäischen Busflotte um rund 15 Jahre vorziehen.
Technische Details
Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa), die im Rahmen des EU-Forschungsprojekts CircEUlar entstanden ist. Die Fachpublikation erschien in der Zeitschrift Environmental Research: Infrastructure and Sustainability. Weiterlesen nach der Anzeige Studienautor Harald Desing von der Empa-Abteilung für Technologie und Gesellschaft in St.
Gallen rechnet vor: Selbst wenn ab 2035 nur noch emissionsfreie Busse neu zugelassen würden, wäre die europäische Busflotte erst 2057 zu mehr als 95 Prozent elektrifiziert, denn städtische Omnibusse bleiben im Schnitt 20 Jahre im Einsatz. 2023 fuhren gerade einmal knapp drei Prozent aller Busse auf europäischen Straßen elektrisch. Beim sogenannten E-Retrofitting werden Motor, Getriebe, Kraftstoffbehälter und Auspuff entfernt und durch Batterien, Elektromotor und elektrische Hilfsaggregate ersetzt.
Karosserie, Fahrwerk und Innenraum bleiben erhalten. Da im Stadtbusbereich nur wenige Modellreihen in großen Stückzahlen existieren, ließen sich laut Empa standardisierte Retrofit-Kits entwickeln. Ein einzelner Umbau würde damit nur wenige Tage dauern.
Branchenfolgen
Die ausgebauten Komponenten bestehen überwiegend aus Stahl und Aluminium und lassen sich recyceln. Desing fasst den Ansatz so zusammen: „Wenn wir bestehende Busse auf Elektrobetrieb umrüsten, anstatt sie durch neue zu ersetzen, erreichen wir die vollständige Elektrifizierung der Busflotte rund 15 Jahre früher – und sparen dabei erst noch Emissionen und Rohstoffe. “ Halbe Kosten, halbe Emissionen Laut Lebenszyklusanalyse verursacht ein E-Retrofit gegenüber der Produktion eines neuen Batteriebusses rund die Hälfte der Treibhausgasemissionen, pro umgerüstetem Fahrzeug etwa 58 Tonnen CO₂-Äquivalente weniger.
Auch die Kosten liegen bei etwa der Hälfte des Anschaffungspreises eines neuen Elektrobusses. Da die Betriebskosten elektrischer Busse unter denen von Dieselbussen liegen, könnten Verkehrsunternehmen langfristig sowohl Investitions- als auch Wartungskosten senken.
Dieser Fortschritt sendet wichtige Signale für die Zukunft der Branche, und die Techwelt schaut genau hin.




