
Telegram: Indien schränkt Zugang zum Messaging-Dienst ein
Plattform im Visier der Regierung Indien schränkt vor Aufnahmeprüfungen Zugang zu Telegram ein Telegram ist in Indien ein wichtiger Kommunikationskanal – und ein Umschlagplatz für angebliche Prüfungsdokumente....
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Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Plattform im Visier der Regierung Indien schränkt vor Aufnahmeprüfungen Zugang zu Telegram ein Telegram ist in Indien ein wichtiger Kommunikationskanal – und ein Umschlagplatz für angebliche Prüfungsdokumente. Staatliche Sperrmaßnahmen sollen jetzt Studienbewerber vor Betrug schützen. 23 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Audio steht in Kürze zur Verfügung In Kürze bereit X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Telegram-App: Indien ist für den Messenger ein wichtiger Markt Foto: Danish Showkat / Jna Press / ZUMAPRESS. com / picture alliance Telegram ist in Indien voraussichtlich bis zum 22.
Die Einzelheiten
Juni schlechter zugänglich als bisher. Wie die Nachrichtenagentur berichtet, hat die indische Regierung Apple und Google angewiesen, die App temporär aus ihren App-Stores zu entfernen. Noch unbestätigt war am Dienstagvormittag, ob auch große Mobilfunkprovider wie Reliance Jio Sperranweisungen erhalten haben.
Laut dem -Bericht verweist das Bildungsministerium zur Erklärung der Sperre auf Betrugsversuche, bei denen Unbekannte Telegram dafür nutzen, um die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wichtiger nationaler Aufnahmeprüfungen für Medizinstudiengänge zu betrügen. Dabei soll es etwa um den Verkauf gefälschter Prüfungsunterlagen gehen. Der App-Bann wird so als Schutzmaßnahme für die Studienbewerber dargestellt.
Die indische Regierung betonte zufolge, sie schränke den Zugang zu Telegram für einen festgelegten und begrenzten Zeitraum ein. Sie »bedauere die Unannehmlichkeiten«, die durch die Sperrung der App entstehen. Ihre Maßnahme sei ein »letztes Mittel«, nachdem andere Versuche, betrügerische Inhalte aus dem Netz zu bekommen, gescheitert seien.
Was Experten sagen
Aktivisten kritisieren derweil, die Regierung missbrauche eine Bestimmung aus einem IT-Gesetz, um die Meinungsfreiheit einzuschränken. Darum geht esIm Zentrum der aktuellen Aufregung um Telegram steht der sogenannte National Eligibility cum Entrance Test, kurz NEET. Dieser fand dieses Jahr eigentlich bereits im Mai statt, mit über zwei Millionen Teilnehmerinnen und Teilnehmern.
Nachdem Behörden entdeckt hatten, dass die Prüfungsfragen im Vorfeld durchgesickert waren, wurde jedoch eine Wiederholung anberaumt. Die neuen Aufnahmeprüfungen sollen nun am 21. Über ein eigenes Onlineportal sammelt die für die Aufnahmeprüfungen zuständige National Testing Agency derzeit Hinweise auf möglichen Betrügereien.
Melden soll man ihr etwa Websites, Social-Media-Accounts oder Messaging-Kanäle, auf oder in denen behauptet wird, sie verschafften Zugang zum NEET-Prüfungsbogen oder zu den Lösungen von Aufgaben. Ein weiteres Problem, zu dem die Einrichtung Hinweise erbittet, sind Onlinebetrüger, die sich im Netz als Mitarbeiter der Testing Agency, Prüfungsbeauftragte oder Regierungsvertreter ausgeben.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





