
Twenty One Capital: 414-Millionen-Verlust, neuer CEO plant Kurswechsel
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Eine bemerkenswerte Entwicklung erschüttert die Kryptomärkte. Startseite Aktuelle Artikel im Überblick Kryptowährungen Bitcoin Twenty One Capital: 414-Millionen-Verlust, neuer CEO plant KurswechselKommt jetzt die Wende? Twenty One Capital: 414-Millionen-Verlust, neuer CEO plant KurswechselTwenty One Capital schreibt rote Zahlen. Der neue CEO Raphael Zagury will das Unternehmen jetzt über das reine Bitcoin-Halten hinausführen.
von Ludwig Schlick 11. 2026 Teilen Bitcoin-Kurs55. 50 % Bitcoin kaufen Beitragsbild: Shutterstock | Twenty One Capital hält mit einen der größten Bitcoin-Bestände unter börsennotierten Unternehmen KI-Zusammenfassung lesen KI-Zusammenfassung lesenZusammenfassung wird erstellt…Twenty One Capital meldet einen Nettoverlust von 413,5 Millionen US-Dollar im zweiten Quartal.
Marktdynamik
Neuer CEO Raphael Zagury plant Kurswechsel und will über Bitcoin-Haltung hinaus Wert schaffen. â³ Twenty One Capital verbuchte im zweiten Quartal einen Nettoverlust von 413,5 Millionen US-Dollar, mehr als 97 Prozent davon entfallen auf Wertänderungen der eigenen Bitcoin-Bestände. Das Unternehmen hält aktuell 43.
514 BTC im Wert von rund 2,78 Milliarden US-Dollar, damit den zweitgrößten öffentlich gehandelten Bitcoin-Bestand, knapp vor dem japanischen Konkurrenten Metaplanet mit 43. Daneben verfügt Twenty One über liquide Mittel von 106,1 Millionen US-Dollar sowie ausstehende Wandelschuldverschreibungen im Wert von rund 484,5 Millionen US-Dollar. Die Aktie hat seit ihrem Hoch über 92 Prozent an Wert verloren | Quelle: TradingView Der Chartverlauf zeigt ein klares Bild, wie tief der Fall seit dem Börsenstart im April 2025 tatsächlich war: Von einem Hoch bei fast 60 US-Dollar rutschte die Aktie in stetigem Abwärtstrend bis auf aktuell 4,55 US-Dollar ab, ohne dass sich in den vergangenen Monaten eine nachhaltige Bodenbildung abzeichnete.
Neuer CEO will mehr als nur Bitcoin halten Die Zahlen sind der erste Quartalsbericht unter dem neuen CEO Raphael Zagury, der vor rund drei Wochen Gründer Jack Mallers ablöste. Mallers’ Abgang war dabei alles andere als reibungslos. Mehrheitseigner Tether hatte im Mai die verbliebenen Anteile von SoftBank übernommen und damit die volle Kontrolle über das Unternehmen erlangt.
Auswirkungen auf die Märkte
Kurz darauf wollte Tether Twenty One, den Bitcoin-Miner Elektron Energy und Mallers’ Zahlungsunternehmen Strike in einem gemeinsamen Merger zusammenführen, ein Plan, den Mallers offenbar nicht mittrug. Strike ist inzwischen aus dem Deal raus, die Fusion mit Elektron Energy wird laut Tether aber weiterhin geprüft. Zaguri, zuvor CEO von Elektron Energy, übernimmt nun Twenty One.
In seinem ersten Aktionärsbrief räumte Zagury ein, das Unternehmen müsse über das reine Halten von Bitcoin hinaus Wert schaffen. Er nannte fünf Prioritäten für das kommende Jahr, im Zentrum stehen der Aufbau eigener operativer Geschäftsbereiche und der Ausbau der Kapitalmarktkompetenz. Als Vorbild diene Berkshire Hathaway, eine solide Bilanz umgeben von unabhängig geführten, cashflow-starken Unternehmen.
Die Veränderung prägt weiterhin die Landschaft digitaler Vermögenswerte.



