
USA: Grippeausbruch auf Militärbasis – zwei Monate nach Streichung der verpflichtenden Impfung
Umstrittener Kurs der US-Regierung Grippeausbruch auf US-Militärbasis – zwei Monate nach Streichung der verpflichtenden Impfung Vor wenigen Wochen erst hat das Pentagon die Impfvorgaben für seine Streitkräfte...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Umstrittener Kurs der US-Regierung Grippeausbruch auf US-Militärbasis – zwei Monate nach Streichung der verpflichtenden Impfung Vor wenigen Wochen erst hat das Pentagon die Impfvorgaben für seine Streitkräfte aufgeweicht. Nun sollen etwa 160 Soldaten auf einem Stützpunkt an Grippe erkrankt sein. Die Lockerung wurde zuvor kritisiert.
20 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Militärangehörige auf dem US-Stützpunkt Lackland (im Juli 2025) Foto: Chip Somodevilla / Getty Images aufklappen Automatisch erstellt mit KI.
Die Einzelheiten
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positiv bewerten negativ bewerten Das US-Verteidigungsministerium hat die verpflichtende Grippeschutzimpfung für Soldaten vor Kurzem abgeschafft. Nun ist es auf einem texanischen Luftwaffenstützpunkt zu einem Grippeausbruch gekommen. Das berichten mehrere US-Medien unter Berufung auf das US-Militär.
Laut informierten Quellen seien rund 160 Soldaten erkrankt. Offiziell spricht das Militär lediglich von einem »lokal begrenzten Grippeausbruch«. Ob die Erkrankten geimpft sind, ist laut US-Medien bisher unklar.
Was Experten sagen
Zudem werde geprüft, ob der Tod eines Rekruten mit dem Ausbruch zusammenhängt. Laut »New York Times« hat die Luftwaffe inzwischen für Rekruten auf dem Luftwaffenstützpunkt Lackland wieder eine Impfpflicht eingeführt. Ob diese Regelung bereits in Kraft sei, ist laut »Washington Post« aber unklar.
Verpflichtende Impfung auch aus religiösen Gründen abgeschafftBrisant ist der Fall, weil das Pentagon erst im April die verpflichtende Grippeschutzimpfung für Soldaten abgeschafft hatte, unter anderem aus religiösen Gründen. Pentagon-Chef Pete Hegseth, der sich selbst als Kriegsminister bezeichnet, hatte damit eine nach dem Zweiten Weltkrieg eingeführte und unter republikanischen wie demokratischen Regierungen jahrzehntelang geltende Regel gekippt. »Dein Körper, dein Glaube und deine Überzeugungen sind nicht verhandelbar«, betonte er damals in einer Videobotschaft an die Truppe.
Umstrittener Impfkurs der Trump-RegierungKritiker – darunter laut »New York Times« auch prominente Republikaner – hatten die Lockerung der Impfpflicht im Militär als Fehler bezeichnet und gewarnt, sie könne die Einsatzbereitschaft beeinträchtigen, da sich Krankheiten in eng zusammenlebenden Einheiten schneller ausbreiten könnten. US-Militärangehörige müssen sich der »New York Times« zufolge nach wie vor gegen Krankheiten wie Masern, Mumps und Polio impfen lassen. Weitere Impfungen, wie etwa die Anthrax-Impfung, könnten je nach Risiko und militärischer Funktion vorgeschrieben sein, so die Zeitung.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





