
USA: Trump-Regierung muss entfernte Tafeln zur Sklaverei vorerst wieder anbringen
Amerikanische Geschichte Richterin stoppt Trumps Eingriffe in die Erinnerungskultur Sklaverei, Rassismus, Diskriminierung – Donald Trump ließ Hinweise auf dunkle Kapitel der US-Geschichte entfernen. Nun stoppte eine...
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Amerikanische Geschichte Richterin stoppt Trumps Eingriffe in die Erinnerungskultur Sklaverei, Rassismus, Diskriminierung – Donald Trump ließ Hinweise auf dunkle Kapitel der US-Geschichte entfernen. Nun stoppte eine Richterin das Vorgehen. Geschichte dürfe nicht »mit einem Korrekturstift« umgeschrieben werden.
45 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Audio steht in Kürze zur Verfügung In Kürze bereit X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Ausstellungstafel über Sklaverei in Philadelphia, USA: »Freiheit könnte eine zu große Versuchung sein« Foto: Joe Lamberti / AP / dpa aufklappen Automatisch erstellt mit KI.
Die Einzelheiten
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positiv bewerten negativ bewerten Rückschlag für Donald Trump: Die US-Regierung muss ihre Eingriffe in die Erinnerungskultur in Nationalparks und an öffentlichen Plätzen vorerst wieder rückgängig machen. Das Vorgehen der Regierung habe zum Ziel, »die Geschichte der Nation mit einem Korrekturstift umzuschreiben«, schrieb eine Bundesrichterin aus Boston. Ihre einstweilige Verfügung richtet sich an die Aufsichtsbehörde der Nationalparks, in deren Verantwortung auch öffentliche Denkmäler liegen.
Ein Urteil in der Sache steht noch aus. US-Präsident Donald Trump hatte sein Innenministerium im März vergangenen Jahres angewiesen, sämtliche Gedenkstätten, -tafeln, Statuen und Ähnliches darauf zu überprüfen, ob sie die Geschichte der USA in ein schlechtes Licht rücken. Der Name des Dekrets: »Wiederherstellung von Wahrheit und Vernunft in der amerikanischen Geschichte.
Was Experten sagen
«Als Grund für das Dekret nannte Trump einen angeblich breit angelegten Versuch, die Geschichte des Landes als rassistisch und unterdrückerisch umzuschreiben. Wo das geschehe, müssten Ausstellungen, Denkmäler oder Inschriften geändert oder entfernt werden. Mehrwöchige FristIn der Folge verschwanden bundesweit etwa Gedenktafeln, die Sklaverei thematisierten – so auch an George Washingtons ehemaligen Haus in Philadelphia.
Die zuständige Behörde entfernte dort Gedenktafeln, die über vom einstigen US-Präsidenten versklavte Menschen informierten. Nach einer Klage der Stadt wurden die Tafeln wieder aufgestellt. Auch Hinweise auf den Klimawandel – den Trump nicht als Bedrohung ansieht – wurden vielerorts entfernt.
Wie Bundesrichterin Angel Kelley aus Boston nun erklärte, müssten die USA besonders zum 250. Jubiläum ihrer Unabhängigkeit die ganze Geschichte ihres Landes erzählen. Dabei gehe es um unbestritten wahre Sachverhalte, die die US-Regierung zu nivellieren versuche.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





