USA verschärfen Kurs gegen Iran: Krypto-Börse gerät unter neue Sanktionen

Startseite Aktuelle Artikel im Überblick Politik Regierungen Krypto und Iran: USA verschärfen jetzt den SanktionskursHormuz-Zahlungen verfolgt USA verschärfen Kurs gegen Iran: Krypto-Börse gerät unter neue SanktionenDie...
Bitcoin 1 Minute
Im Blockchain-Ökosystem sorgt eine wichtige Nachricht für Aufsehen. Startseite Aktuelle Artikel im Überblick Politik Regierungen Krypto und Iran: USA verschärfen jetzt den SanktionskursHormuz-Zahlungen verfolgt USA verschärfen Kurs gegen Iran: Krypto-Börse gerät unter neue SanktionenDie USA gehen gegen eine iranische Krypto-Börse vor. Ihr wird vorgeworfen größere Bitcoin-Zahlungen weitergeleitet zu haben. von Josip Filipovic 18.
2026 Teilen Bitcoin-Kurs70. 43 % Bitcoin kaufen Beitragsbild: picture alliance | Der Iran versucht immer wieder Sanktionen zu umgehen Die USA gehen erneut gegen Irans Krypto-Infrastruktur vor. Das Finanzministerium hat die iranische Börse BitBank sanktioniert und wirft ihr vor, Zahlungen aus dem Schiffsverkehr durch die Straße von Hormuz weitergeleitet zu haben.
Marktdynamik
Über die Plattform sollen Bitcoin im Wert von mehreren hundert Millionen US-Dollar an die Islamischen Revolutionsgarden geflossen sein. Lest auch Laut Finanzminister Von Iran beschlagnahmt: USA baut Krypto-Reserve um eine Milliarde US-Dollar aus BitBank soll dabei Teil eines größeren Netzwerks des iranischen Finanziers Babak Zanjani gewesen sein. Nach Angaben des US-Finanzministeriums nutzte die bereits sanktionierte Hormuz Safe Marine Services Authority die Börse, um Zahlungen aus ihrem maritimen System an iranische Stellen weiterzuleiten.
Hormuz Safe akzeptiert Bitcoin und andere digitale Vermögenswerte und ist Teil eines Systems, über das Schiffe für die Passage durch die Straße von Hormuz zahlen sollen. Krypto wird Teil des Sanktionskampfs Die Sanktionen treffen neben BitBank auch den Entwickler Pishtaz Simorgh Electronic Trade Company sowie drei Mitarbeiter aus Zanjanis Umfeld. OFAC bezeichnet sie als wichtige Bausteine einer Infrastruktur, über die der Iran digitale Vermögenswerte zur Umgehung westlicher Sanktionen eingesetzt haben soll.
“Die heutigen Sanktionen gegen iranische Infrastruktur für digitale Vermögenswerte machen unmissverständlich deutlich, dass auch die Finanzierung des iranischen Regimes mithilfe von Kryptowährungen nicht außerhalb des Zuständigkeitsbereichs des OFAC liegt“, sagte US-Finanzminister Scott Bessent. Für BitBank hat die Einstufung unmittelbare Folgen: Vermögenswerte der sanktionierten Personen und Unternehmen, die sich in den USA oder unter Kontrolle von US-Personen befinden, werden eingefroren. US-Personen dürfen grundsätzlich keine Geschäfte mehr mit ihnen abwickeln, zudem können auch ausländische Unternehmen bei bestimmten Transaktionen selbst ins Visier von OFAC geraten.
Der Schritt reiht sich in eine ganze Serie neuer Maßnahmen gegen iranische Krypto-Anbieter ein. Bereits zuvor hatten die USA Börsen wie Nobitex sowie weitere Plattformen mit Verbindungen zu iranischen Finanznetzwerken sanktioniert. Washington macht damit klar, dass auch Bitcoin und andere digitale Vermögenswerte längst Teil des wirtschaftlichen Sanktionskampfs gegen Teheran geworden sind.
Die Kryptomärkte verfolgen diese Entwicklung genau, während Anleger die möglichen Auswirkungen auf die Kurse abwägen.





