
Volkswagen: Oliver Blume wirbt für seinen Sparkurs – Abbau von 28.000 Stellen fix
Autobauer in der Krise VW-Chef wirbt für seinen Sparkurs – Abbau von 28.000 Stellen fix Mit den Produkten »verdienen wir nicht genug Geld«, sagt Volkswagen-Chef Blume auf der Hauptversammlung des Konzerns. Nun will er...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Autobauer in der Krise VW-Chef wirbt für seinen Sparkurs – Abbau von 28. 000 Stellen fix Mit den Produkten »verdienen wir nicht genug Geld«, sagt Volkswagen-Chef Blume auf der Hauptversammlung des Konzerns. Nun will er die Kapazitäten europäischer Werke noch weiter reduzieren.
29 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Oliver Blume: »Unser über Jahrzehnte erfolgreiches Geschäftsmodell funktioniert heute nicht mehr« Foto: Kay Nietfeld / dpa VW-Chef Oliver Blume hat auf der Hauptversammlung des Konzerns seinen Sparkurs verteidigt.
Die Einzelheiten
»2026 haben sich die Rahmenbedingungen der Automobilindustrie nochmals verschärft«, sagte er laut einem Redemanuskript, das der Nachrichtenagentur dpa vorliegt. Die Lage sei »angespannt und anspruchsvoll. « Darauf müsse der Konzern reagieren.
Blume hatte im Frühjahr ein »Zielbild Volkswagen Konzern 2030« angekündigt und erste Eckpunkte für die Neuausrichtung genannt. »Unser über Jahrzehnte erfolgreiches Geschäftsmodell funktioniert heute nicht mehr. Wir müssen es weiterentwickeln«, sagte er.
Daran werde gearbeitet. »Weitere wesentliche Entscheidungen treffen wir gemeinsam mit unserem Aufsichtsrat im Sommer. «Ziel sei es, 2030 »weltweit der attraktivste Automobilhersteller« zu sein.
Was Experten sagen
Die Umsatzrendite soll dann bei acht bis zehn Prozent liegen. Blume: Verdienen nicht genug GeldZugleich zog Blume eine positive Bilanz der bisherigen Bemühungen. Mit neuen Automodellen wie dem gerade vorgestellten elektrischen ID.
Polo sei die Marke auf dem richtigen Weg. »Mit unseren Produkten stehen wir wieder vorn im Wettbewerb. Allerdings verdienen wir damit nicht genug Geld.
« Zwar zeigten die laufenden Sparprogramme bereits Wirkungen. Dem wirkten aber die neuen Belastungen durch Zölle, Handelsbarrieren und geopolitische Risiken entgegen. Beim geplanten Abbau von konzernweit 50.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.



