Warum höhere Zinsen die US-Inflation nicht mehr bremsen können

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Hier die neuesten Entwicklungen an den Märkten für digitale Vermögenswerte: Startseite Aktuelle Artikel im Überblick Kryptowährungen Lyn Alden: Warum höhere Zinsen die Inflation nicht bremsenLyn Alden über die FED Warum höhere Zinsen die US-Inflation nicht mehr bremsen könnenLyn Alden, eine der bekanntesten Stimmen im Makro-Kosmos, traut dem neuen Fed-Vorsitzenden das erklärte 2 Prozent Inflationsziel nicht zu. Ihr Argument beginnt beim Haushalt und endet bei den Grenzen der Geldpolitik. von Philipp Baumgartner 13.
2026 Teilen Bitcoin-Kurs66. 41 % Bitcoin kaufen Beitragsbild: picture alliance I KI-Fotomontage | Warum greift der Leitzins nicht mehr so wie früher? KI-Zusammenfassung lesen KI-Zusammenfassung lesenZusammenfassung wird erstellt…Kevin Warsh warnt vor langsamer sinkender Inflation und möglichen Zinserhöhungen.
Marktdynamik
â³Lyn Alden hinterfragt die Wirksamkeit des Leitzinses angesichts der hohen US-Staatsschulden. â³Die Zinslast des Staates wächst schneller als die Wirtschaft gebremst wird. â³US-Finanzministerium verdoppelt Anleiherückkäufe in Reaktion auf die Marktentwicklung.
â³ Ende August stellte sich Kevin Warsh in Jackson Hole vor die versammelte Finanzwelt und sagte, was ein Notenbankchef in seiner Lage sagen muss: Die Inflation sinke zu langsam, eine Zinserhöhung sei weiter möglich. Die Märkte nahmen ihn beim Wort und preisten eine härtere Gangart ein. Wenige Tage später nahm Makroanalystin Lyn Alden diese Erwartung im “What Bitcoin Did”-Podcast von Stück für Stück auseinander.
Ihr Befund: Der Leitzins, auf den heute alle schauen, wirkt womöglich nicht mehr so wie früher. Bei über 40 Billionen US-Dollar Schulden treibt jede Zinserhöhung vor allem die Zinslast des Staates stärker nach oben, als dass sie die Wirtschaft bremst. Das US-Finanzministerium handelt schon nach dieser Logik und hat seine Anleiherückkäufe zum 9.
Auswirkungen auf die Märkte
September verdoppelt. Wogegen kämpft Warsh dann also überhaupt noch? Was der Leitzins noch bewegt Nachdem die Inflation im Mai mit 4,2 Prozent ihren Höchstwert in diesem Jahr erreicht hatte, stand sie im Juli bei 3,4 Prozent.
Der effektive Tagesgeldsatz, also der Zins, zu dem sich Banken über Nacht Geld leihen, liegt bei 3,63 Prozent und damit klar über dem Niveau, das die Notenbank vor zwei Jahren noch als neutral bezeichnete. Vom 2-Prozent-Ziel ist die US-Wirtschaft trotzdem seit Monaten ein gutes Stück entfernt. US-Verbraucherpreise 2026 im Monatsverlauf gegen die 2-Prozent-Linie.
| Quelle: US Inflation Calculator “Er kann nicht rausgehen und sagen: Hey, wir haben eigentlich keine Werkzeuge gegen eine Inflation, die aus dem Haushalt kommt. Unsere Werkzeuge sind von Grund auf für eine Inflation gebaut, die aus der Kreditvergabe stammt”, sagt Lyn Alden im Podcast. Ihre Frage lautet deshalb, was ein höherer Leitzins gegen diese Art von Inflation überhaupt ausrichtet.
Die Veränderung prägt weiterhin die Landschaft digitaler Vermögenswerte.





