Befreiungsschlag für Michael Saylor? MSTR schießt auf höchsten Stand seit Juni

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Eine bemerkenswerte Entwicklung erschüttert die Kryptomärkte. Startseite Aktuelle Artikel im Überblick Szene Unternehmen MSTR bricht aus, doch Strategy droht schon der nächste Ärger24 Prozent in 24 Stunden Befreiungsschlag für Michael Saylor? MSTR schießt auf höchsten Stand seit JuniVon der Krypto-Rallye profitiert auch die Strategy-Aktie MSTR. Michael Saylor freut’s, doch jetzt droht auch schon der nächste Ärger.
von Daniel Hoppmann 20. 2026 Teilen Bitcoin-Kurs62. 40 % Bitcoin kaufen Beitragsbild: picture alliance / Sipa USA | Laura Brett | Zeit zum Verschnaufen für Michael Saylor KI-Zusammenfassung lesen KI-Zusammenfassung lesenZusammenfassung wird erstellt…Michael Saylors Unternehmen MSTR profitiert von der aktuellen Krypto-Rallye und erreicht den höchsten Kurs seit Juni.
Marktdynamik
â³Die Zukunft von Strategy steht jedoch auf der Kippe: Ein möglicher Ausschluss aus dem MSCI-Index droht. â³ Die gestrige Rallye am Krypto-Markt dürfte einen ganz besonders erleichtert haben: Michael Saylor. Denn im Zuge des Kursfeuerwerks bei Bitcoin, Ethereum und Co.
konnte auch die Aktie seines Unternehmens Strategy (MSTR) ordentlich zulegen. Das zeigen Daten von TradingView. Demnach stieg das Wertpapier im Zuge der Krypto-Rallye auf zwischenzeitlich 115 US-Dollar – ein Anstieg von etwa 24 Prozent.
Zum Zeitpunkt des Schreibens handelt MSTR bei 111 US‑Dollar. Es ist der höchste Kurswert seit Juni. Für Michael Saylor kommt der Zeitpunkt wie gelegen, standen er und seine Firma doch mehrfach in der Kritik, unter anderem wegen einer anhaltenden Schwächephase seiner Unternehmensaktie MSTR.
Auswirkungen auf die Märkte
Das Wertpapier brach seit Mai zwischenzeitlich um 58 Prozent ein und handelte zeitweise bei 82 US-Dollar. Schwerer wogen hingegen mehrere Bitcoin-Verkäufe, die die Firma in den vergangenen Wochen durchgeführt hatte. So mancher Anleger sah darin ein gebrochenes Versprechen Saylors, der zuvor immer wieder beteuert hatte, die Kryptowährung nicht abstoßen zu wollen.
Strategys Zukunft wird im Oktober entschieden Doch aus dem Schneider ist Strategy noch nicht. Denn erneut droht der Firma der Ausschluss aus dem MSCI, einem der größten Indizes der Welt. Der Anbieter hatte kürzlich einen Vorschlag unterbreitet, der Unternehmen ohne nennenswertes operatives Geschäft aus dem Index werfen würde.
In einer Beispielrechnung nannte MSCI dabei sowohl Strategy als auch das japanische Pendant Metaplanet explizit als Streichkandidaten. Für beide Unternehmen geht es dabei um viel Geld. Immerhin müssten Fonds, die betroffenen Aktien wahrscheinlich abstoßen – und die ohnehin angespannte finanzielle Situation verschlimmern.
Die Kryptomärkte verfolgen diese Entwicklung genau, während Anleger die möglichen Auswirkungen auf die Kurse abwägen.



