Bitcoin-Crash durch Quantencomputer? Dieser Plan soll ihn verhindern

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Bitcoin 1 Minute
Hier die neuesten Entwicklungen an den Märkten für digitale Vermögenswerte: Startseite Aktuelle Artikel im Überblick Kryptowährungen Bitcoin Quanten-Schock: Warum 1 Bitcoin pro Block helfen sollBitcoins Quantenrisiko Bitcoin-Crash durch Quantencomputer? Dieser Plan soll ihn verhindernBei verlorenen privaten Schlüsseln scheitert die Übertragung auf quantensichere Adressen. Hourglass V2 soll mögliche Folgen eines Quantendiebstahls für den Bitcoin-Markt begrenzen.
von Wolfgang Amadeus Vitale 17. 2026 Teilen Bitcoin-Kurs72. 02 % Bitcoin kaufen Beitragsbild: picture alliance | Solche Quantencomputer haben immense Rechenleistung KI-Zusammenfassung lesen KI-Zusammenfassung lesenZusammenfassung wird erstellt…Umstellung auf quantensichere Signaturen könnte Bitcoin-Besitzer vor Quantenangriffen schützen.
Marktdynamik
â³Vorschläge zur Begrenzung der Coin-Ausgabe und mögliche Sperren stehen im Raum. â³ Wer seine Bitcoin bei einer Umstellung auf quantensichere Signaturen schützen will, muss sie auf Post-Quanten-Adressen übertragen. Die neuen Verfahren wirken nicht rückwirkend.
Halter brauchen dafür genügend Zeit und Anreize, doch bei verlorenen privaten Schlüsseln ist die Übertragung unmöglich. Es ist plausibel, dass die Schlüssel zu zwei bis drei Millionen BTC verloren sind. Es gibt aber eine Lösung.
Ein ausreichend leistungsfähiger Quantencomputer könnte die bisherigen ECC-Signaturen fälschen, mit denen Transaktionen freigegeben werden. Hourglass V2 soll das Ausgeben bestimmter gefährdeter Coins mengenmäßig begrenzen. Der Vorschlag gilt ausschließlich für Coins auf Adressen des Typs P2PK.
Auswirkungen auf die Märkte
Bei diesem Adresstyp ist am ehesten von verlorenen privaten Schlüsseln auszugehen. Aus diesen Beständen dürfte langfristig insgesamt höchstens ein BTC pro Block ausgegeben werden. Bis die Gesamtheit der erfassten Coins übertragen wäre, würden mindestens 32 Jahre vergehen.
Das würde die Marktrisiken eines Quantendiebstahls deutlich verringern, ohne die Ausgabe vollständig zu verbieten. Was eine Bitcoin-Sperre für Eigentümer bedeutet Ein anderer Vorschlag, BIP-361, würde das Ausgeben mit ECC-Signaturen letztlich unterbinden. Solche Pläne können die Sperre an eine festgelegte Blockhöhe oder an Bedingungen wie den Nachweis eines ausreichend leistungsfähigen Quantencomputers knüpfen.
Dieser Freeze soll verhindern, dass ein erheblicher Teil des Bitcoin-Angebots dem ersten erfolgreichen Quantenangreifer zufällt, möglicherweise einem Staat ohne besondere Verpflichtung gegenüber dem Netzwerk. Allerdings würde das Netzwerk damit bestehende Bestände unzugänglich machen. Das könnte einen Präzedenzfall schaffen und stünde in Spannung zu Bitcoins Selbstverständnis als Inhabergeld.
Die Kryptomärkte verfolgen diese Entwicklung genau, während Anleger die möglichen Auswirkungen auf die Kurse abwägen.


