Cardano und XRP rüsten für KI-Zahlungen auf – doch Solana hat die Nase vorn

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Im Blockchain-Ökosystem sorgt eine wichtige Nachricht für Aufsehen. Startseite Aktuelle Artikel im Überblick Kryptowährungen Altcoins Cardano integriert x402 für Zahlungen durch KI-AgentenKopf an Kopf Cardano und XRP rüsten für KI-Zahlungen auf – doch Solana hat die Nase vornAutonome KI-Agenten als neue Krypto-Käufer? Cardano will bei der Infrastruktur mitmischen – doch das Rennen ist hart umkämpft. von Ludwig Schlick 22.
2026 Teilen Cardano-Kurs0,222771 €4. 74 % Bitcoin kaufen Beitragsbild: picture alliance, Fotomontage | KI-Agenten sollen künftig selbstständig für digitale Dienste bezahlen Seit dieser Woche ist Cardano im offiziellen Softwarepaket des x402-Standards vertreten. Das legt den Grundstein für KI-Agenten und Anwendungen, die digitale Dienste eigenständig mit ADA oder netzwerkeigenen Token begleichen – wie aus den Entwickler-Unterlagen hervorgeht.
Marktdynamik
Ganz fertig ist die Anbindung allerdings noch nicht: Laut der Cardano Foundation lief bislang nur eine echte Transaktion im Testnet. Damit steigt ein weiteres Netzwerk in ein Rennen ein, das in den vergangenen Monaten deutlich an Fahrt aufgenommen hat. Es geht um die spannende Frage, über welche Blockchain künftig Software bezahlt, die selbstständig Daten oder Rechenleistung einkauft.
Wie KI-Agenten bezahlen Das System hinter x402 nutzt einen beinahe vergessenen Baustein aus der Frühzeit des Internets: den HTTP-Statuscode “402 Payment Required”. Fragt ein KI-Agent einen kostenpflichtigen Dienst an, übermittelt der Server die Preis- und Zahlungsdaten. Sobald die Zahlung eingeht, schaltet die Gegenseite die angeforderten Inhalte frei.
Das ermöglicht echtes Pay-per-Use im Cent-Bereich. Erstellt ein Agent beispielsweise eine Marktanalyse, erwirbt er gezielt den einen benötigten Datensatz für Bruchteile eines Cents, ohne dass dafür Abos abgeschlossen oder Nutzerkonten angelegt werden müssen. Coinbase rief den Standard 2025 ins Leben, heute verwaltet ihn eine Stiftung der Linux Foundation.
Auswirkungen auf die Märkte
Neben Partnern wie Visa treibt vor allem Stripe die Infrastruktur für den maschinellen Zahlungsverkehr voran. An eine reine Stablecoin-Welt glaubt Henri Stern, Chef der Stripe-Tochter Privy, dabei nicht: “Die Zukunft wird für Agenten multimodal sein”, so Stern im Gespräch mit BTC-ECHO. Lest auch Privy CEO im Interview Stripes Stablecoin-Plan: Wenn KI-Agenten das Bezahlen übernehmen Solana hat die Nase vorn Nach Daten verschiedener Analyseanbieter hat sich Solana bei den x402-Transaktionen an die Spitze gesetzt.
Zwar schwanken die Marktanteile je nach Netzwerkauslastung, der Trend zeigt aber klar nach oben. Für einen spürbaren Schub sorgte im August der US-Finanzdienstleister Ramp: Mit der Freischaltung von Solana-basierten x402-Wallets für über 70. 000 Geschäftskunden können deren KI-Agenten nun eigenständig aus vordefinierten Budgets bezahlen.
Das XRP Ledger unterstützt x402 seit Juni, Zahlungen sind dort in XRP und im Stablecoin RLUSD möglich.
Die Veränderung prägt weiterhin die Landschaft digitaler Vermögenswerte.





