EZB-Direktor vergleicht Zahlungsverkehr mit Energie und Verteidigung

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Hier die neuesten Entwicklungen an den Märkten für digitale Vermögenswerte: Startseite Aktuelle Artikel im Überblick Politik CBDC EZB-Direktor nennt digitalen Euro eine SouveränitätsfrageDigitaler Euro EZB-Direktor vergleicht Zahlungsverkehr mit Energie und VerteidigungErst die Energie, dann die Verteidigung, jetzt der Zahlungsverkehr: Cipollone warnt vor Europas Abhängigkeit und wirbt für den digitalen Euro. von Ludwig Schlick 26. 2026 Teilen Bitcoin-Kurs71.
27 % Bitcoin kaufen Beitragsbild: picture alliance | Direktor Piero Cipollone neben EZB-Präsidentin Christine Lagarde KI-Zusammenfassung lesen KI-Zusammenfassung lesenZusammenfassung wird erstellt…EZB-Direktor Piero Cipollone vergleicht den digitalen Euro mit wichtigen Bereichen wie Energie und Verteidigung. â³Zwei Drittel der Kartenzahlungen im Euroraum stammen von externen Anbietern, was als strategische Schwachstelle gilt. Ein Pilotprojekt für den digitalen Euro ist für 2027 geplant, mit einer möglichen Einführung im Jahr 2029.
Marktdynamik
â³Cipollone betont, dass Souveränität nicht Abschottung bedeutet, sondern die Wahlfreiheit stärken soll. â³ Piero Cipollone, Mitglied des Direktoriums der Europäischen Zentralbank, wirbt für den digitalen Euro mit einem deutlichen Vergleich. Europa habe in den vergangenen Jahren gelernt, sich bei wesentlichen Dienstleistungen nicht allein auf Drittanbieter verlassen zu können, sagte er in einem Interview mit der italienischen Zeitung Milano Finanza.
Das habe man bei der Energie gesehen und sehe es heute bei der Verteidigung. Dasselbe gelte für Zahlungen. Konkrete Anbieter nannte Cipollone jedoch nicht.
Worum es geht, hatte er allerdings bereits im April bei einem Vortrag in Lettland beziffert: Zwei Drittel aller Kartenzahlungen im Euroraum werden von Unternehmen außerhalb Europas abgewickelt. Darin sieht er eine strategische Schwachstelle. Lest auch Moody-Bericht Digitaler Euro kommt voran, doch: “Herausforderungen durch US-Stablecoins wird er nicht lösen” “Souveränität heißt nicht Abschottung” Gegen den Vorwurf, Europa wolle sich abkapseln, verwahrte sich der Italiener ausdrücklich.
Auswirkungen auf die Märkte
Souveränität bedeute nicht, Drittanbieter auszuschließen, sondern die Macht zur Auswahl zu haben und zu wissen, dass Europa sich bei einer wesentlichen Dienstleistung auch auf die eigene Stärke verlassen könne. Der Zeitplan steht derweil fest, zumindest auf dem Papier. 2027 soll ein Pilotprojekt mit echten Transaktionen starten, ausgeführt von Mitarbeitern der EZB und der nationalen Notenbanken.
36 Marktteilnehmer wirken bereits an den Vorbereitungen mit, zusätzlich lädt die Notenbank Betreiber von Online-Handelsplattformen zur Teilnahme ein. Planmäßig könnte der digitale Euro dann 2029 bereits eingeführt werden. Eine Bedingung bleibt allerdings offen.
Der EZB-Rat darf über die Ausgabe erst entscheiden, wenn die Gesetzgebung in Brüssel abgeschlossen ist. Cipollone hofft auf eine Verabschiedung bis Jahresende.
Die Veränderung prägt weiterhin die Landschaft digitaler Vermögenswerte.


