Krypto-Skandal: Ermittlungen gegen Javier Milei wegen LIBRA eingestellt

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Hier die neuesten Entwicklungen an den Märkten für digitale Vermögenswerte: Startseite Aktuelle Artikel im Überblick Politik Krypto-Skandal: Javier Milei gewinnt – und wütet auf X"Und wer entschädigt mich jetzt? " Krypto-Skandal: Ermittlungen gegen Javier Milei wegen LIBRA eingestelltDer argentinische Präsident warb 2025 für einen Memecoin, dessen Kurs wenig später kollabierte. Warum das zuständige Bundesgericht die strafrechtlichen Ermittlungen gegen ihn und seine Schwester nun einstellt.
von Tobias Zander 24. 2026 Teilen Bitcoin-Kurs72. 35 % Bitcoin kaufen Beitragsbild: picture alliance | Argentinien Präsident Javier Milei geriet wegen der LIBRA-Affäre in die Kritik KI-Zusammenfassung lesen KI-Zusammenfassung lesenZusammenfassung wird erstellt…Ermittlungen gegen Javier Milei wegen des Krypto-Skandals um LIBRA wurden eingestellt.
Marktdynamik
â³Richter sah keine Beweise für betrügerische Absichten des Präsidenten. Milei äußert sich wütend und spricht von einer politischen Verschwörung. â³Krypto-Affäre hinterlässt Verluste von 251 Millionen US-Dollar für Händler.
Argentiniens Bundesjustiz hat das strafrechtliche Ermittlungsverfahren gegen Präsident Javier Milei sowie dessen Schwester Karina Milei wegen des Krypto-Skandals rund um den Memecoin LIBRA offiziell eingestellt. Bundesrichter Marcelo Martínez de Giorgi wies die Klage vollumfänglich ab, da die Ermittlungsbehörden “keinerlei Belege für betrügerische Absichten oder eine gezielte Täuschung” durch das amtierende Staatsoberhaupt feststellen konnten. Im vergangenen Jahr hatte Milei auf X öffentlich für den Token geworben, welcher angeblich der Finanzierung von Start-ups dienen sollte.
Lest auch Argentinischer Präsident unter Beschuss Milei droht Amtsenthebung: Memecoin LIBRA ein “noch nie dagewesener Skandal” Nach einer rasanten Kursexplosion der Kryptowährung bis auf 4,55 US-Dollar löschte Milei den X-Post – und der Markt kollabierte. Daten des Analysehauses Nansen bezifferten die Verluste von 86 Prozent der involvierten Händler auf insgesamt 251 Millionen US-Dollar. Obwohl der Richter anmerkte, dass die institutionelle Position des Präsidenten das Gewicht seiner Beiträge potenziell verstärke, sah das Gericht keine gesetzliche Handhabe für eine Verurteilung, da er die Werbung unmittelbar nach Erhalt detaillierter Informationen über das Projekt abbrach.
Krypto-Affäre überwunden, Milei rechnet ab Unmittelbar nach Bekanntwerden der gerichtlichen Entscheidung zur Krypto-Affäre meldete sich Javier Milei auf seinem X-Account mit einer wütenden Stellungnahme zu Wort und setzte zu einem Rundumschlag an. Der Staatspräsident schrieb in Großbuchstaben: “Und wer entschädigt mich jetzt für ein Jahr, acht Monate und neun Tage voller Lügen, Verleumdungen und Beleidigungen, die darauf abzielten, meinen guten Namen und meine Ehre zu beschmutzen? ” Die Justiz habe die Dinge wieder an ihren Platz gerückt und eine gewaltige politische Operation gegen ihn entlarvt.
Die Kryptomärkte verfolgen diese Entwicklung genau, während Anleger die möglichen Auswirkungen auf die Kurse abwägen.


