Nordkorea: Kim Jong Un setzt Verteidigungsminister ab und baut Militärspitze um
Nordkoreas Streitkräfte Kim Jong Un schasst Verteidigungsminister – und baut Militärspitze um Die Armee spielt in der nordkoreanischen Diktatur eine zentrale Rolle. Personelle Veränderungen werden daher genau...
December 31 — İsrail x Hamas Ateşkes II. Aşama...?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Nordkoreas Streitkräfte Kim Jong Un schasst Verteidigungsminister – und baut Militärspitze um Die Armee spielt in der nordkoreanischen Diktatur eine zentrale Rolle. Personelle Veränderungen werden daher genau beobachtet. Das gilt auch und besonders für die jüngste Degradierung auf höchster Ebene.
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Die Einzelheiten
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positiv bewerten negativ bewerten Bild vergrößern No Kwang Chol bei einem Treffen mit US-Präsident Donald Trump (salutierend) am 12. Juni 2018 in Singapur Foto: AP/ KRT In Nordkorea ist Verteidigungsminister No Kwang Chol entlassen worden. Bei einer von Machthaber Kim Jong Un geleiteten Sitzung seien »Pläne zur strukturellen Neuorganisation« der Militärführung des Landes beschlossen worden, berichtete die nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA am Samstag.
Der bisherige Verteidigungsminister No sei entlassen und auch in der Hierarchie der Arbeiterpartei zum »Vizedirektor der Abteilung für Rüstungsindustrie« herabgesetzt worden. Neuer Verteidigungsminister wird demnach der bisherige Leiter des Generalpolitbüros der Koreanischen Volksarmee, Kim Song Gi. KCNA berichtete von weiteren Beförderungen im Zug des Umbaus der Militärführung.
Was Experten sagen
Nordkorea unterliegt wegen seines Atomwaffenprogramms internationalen Sanktionen. In den vergangenen Jahren hat das kommunistisch geführte Land seine Beziehungen zu Russland ausgebaut und das von den USA unterstützte Südkorea als seinen »feindlichsten« Gegner bezeichnet. Die beiden Staaten auf der koreanischen Halbinsel befinden sich offiziell noch immer im Kriegszustand, der Koreakrieg endete 1953 nur mit einem Waffenstillstand.
Trump kritisiert den Süden – und will Treffen mit KimUS-Präsident Donald Trump hatte zuletzt scharfe Kritik an dem historischen Verbündeten Südkorea geäußert – insbesondere wegen der südkoreanischen Weigerung, sich am US-Krieg gegen Iran zu beteiligen. Zugleich erklärte er, er habe eine »sehr gute Beziehung« zum nordkoreanischen Machthaber, mit dem er sich noch in diesem Jahr treffen wolle. Spekuliert wird über ein mögliches Treffen am Rande des Treffens der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft (Apec) im chinesischen Shenzhen im November.
Südkoreas Präsident Lee hatte sich Mitte August ebenfalls für direkte Gespräche mit dem nordkoreanischen Staatschef ausgesprochen. Mehr zum Thema Mögliches Treffen mit dem nordkoreanischen Diktator: Trump will Kim Jong Un treffen – aber hat der das überhaupt nötig?
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.



