Verletzter Flydubai-Pilot schildert erstmals Angriff im Cockpit

Zwei Tage ist es her, dass ein Pilot auf einem Flug von Dubai nach Tel Aviv von seinem Co-Piloten angegriffen wurde - jetzt hat er sich erstmals selber zu dem Vorfall geäußert. Die Ermittlungen über die Hintergründe...
December 31 — İsrail x Hamas Ateşkes II. Aşama...?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Zwei Tage ist es her, dass ein Pilot auf einem Flug von Dubai nach Tel Aviv von seinem Co-Piloten angegriffen wurde - jetzt hat er sich erstmals selber zu dem Vorfall geäußert. Die Ermittlungen über die Hintergründe laufen. Nach dem Messerangriff eines Co-Piloten im Cockpit einer Flydubai-Maschine hat der verletzte Kapitän den Vorfall geschildert.
Er habe in den Minuten nach der Attacke um sein Leben gekämpft, sagte der indische Flugkapitän Smit Machchhar dem indischen Premierminister Narendra Modi in einem Videotelefonat. Ihm sei klar gewesen, dass er wieder aufstehen müsse, um das Leben der Menschen an Bord zu retten, sagte Machchhar, der derzeit in einem Krankenhaus in Abu Dhabi behandelt wird. "Ich hatte so viele Wunden.
Die Einzelheiten
Ich war zu Boden gestürzt", berichtete er aus dem Krankenhaus mit bandagiertem Kopf und Schläuchen in der Nase. Beim Gedanken an den Angriff kamen dem Kapitän die Tränen. "Ich kämpfte um mein Leben.
Irgendwann wurde mir klar: Wenn ich nicht aufstehe ... , dann würden die Passagiere ihr Leben verlieren. " Smit Machchhar im Videotelefonat mit dem indischen Premierminister Narendra Modi Machchhar war am Mittwoch von seinem Co-Piloten mit einem Messer schwer verletzt worden, wie das saudische Innenministerium nach ersten Erkenntnissen mitteilte.
Dennoch gelang es ihm, die Cockpittür zu öffnen, sodass Passagiere eindringen und den Angreifer überwältigen konnten. Währenddessen verlor die Boeing 737 rasch an Höhe, wie Zeugen und israelische Behörden erklärten. Nach Angaben der Plattform Flightradar24 sank das Flugzeug innerhalb von etwa einer Minute von rund 10.
Was Experten sagen
Wie Flydubai mitteilte, übernahm eine auf dem Flug mitreisende andere Crew das Flugzeug und konnte es schließlich im saudi-arabischen Tabuk notlanden. Politiker würdigten Machchhar dafür, eine mögliche Katastrophe verhindert zu haben. Modi bezeichnete ihn als Helden.
Die Maschine mit 174 Menschen an Bord war auf dem Weg von Dubai nach Tel Aviv. Die meisten Passagiere waren Israelis. Die israelische Regierung geht von einem versuchten Terroranschlag aus.
Was bekannt ist - und was nicht. mehr Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) haben angekündigt, den Vorfall aufzuklären. In Israel gehen viele Medien und Politiker davon aus, dass der Co-Pilot versucht habe, das Flugzeug zum Absturz zu bringen - von einem verhinderten Terroranschlag ist die Rede.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.




