Autoindustrie: VW in der Slowakei - hoffnungsvolle Krise?

In Bratislava steht das zweitgrößte Werk von Volkswagen - eines der modernsten. Dennoch könnte es schrumpfen. Doch es gibt Hoffnung in der Slowakei, deren Einwohner weltweit am meisten Autos pro Kopf produzieren. Der...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. In Bratislava steht das zweitgrößte Werk von Volkswagen - eines der modernsten. Dennoch könnte es schrumpfen. Doch es gibt Hoffnung in der Slowakei, deren Einwohner weltweit am meisten Autos pro Kopf produzieren.
Der Cayenne gilt als Erfolgsmodell von Porsche. Für den Stuttgarter Sportwagenbauer aus der Volkswagen-Familie war es der erste SUV. Im Werbevideo für den neuen Porsche Cayenne heißt es: "Es ist eine der größten Produktaufwertungen, die wir jemals bei Porsche gemacht haben.
Die Einzelheiten
" Erfolge gibt es tendenziell gerade seltener in der Volkswagen-Familie zu feiern. Die Hiobsbotschaften bei VW reißen nicht ab. Der Volkswagen-Konzern hat wieder weniger Autos verkauft: von Januar bis September nur rund 6 Millionen.
Ein Minus von neun Prozent. Der Spardruck steigt. Im Gespräch ist der Abbau weiterer Arbeitsplätze genauso wie Werksschließungen in Deutschland.
Auch Mitarbeiter an Standorten im Ausland sind in Sorge. Und der Porsche Cayenne wird zu so etwas wie einem Symbol des Ringens zwischen Sorgen und Hoffnung. Inzwischen wird die vierte Generation gebaut - und zwar im zweitgrößten VW-Werk in Bratislava.
Was Experten sagen
Die Produktionslinie in der slowakischen Hauptstadt wurde modernisiert und erst im Februar feierlich eröffnet. Alle drei Antriebsvarianten laufen über dasselbe Band: Verbrenner, Hybride und Elektroautos. Das VW-Management einen Großteil der Tarifverträge gekündigt.
Was bedeutet das für die Beschäftigten? mehr Im Juni kam überraschend die Kehrtwende: Bratislava könnte die Flaggschiff-Produktion des Cayenne an Leipzig verlieren. Das sächsische Werk gilt als nicht ausgelastet, aber auch als teuer.
Die Produktionsverlagerung zurück nach Deutschland soll an harte Sparvorgaben von 30 Prozent geknüpft sein. Wenn sie denn wirklich kommt. Wie slowakische Medien berichten, ist das noch nicht ausgemacht.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.




