Anthropic: US-Gericht stoppt Sperrung von KI-Unternehmen durch Pentagon
»Kriegsminister« gegen KI-Firma US-Gericht stoppt Sperrung von Anthropic durch Pentagon Anthropic will nicht, dass das US-Militär seine KI-Modelle ungezügelt nutzen kann – und steht deshalb auf der schwarzen Liste des...
December 31 — İsrail x Hamas Ateşkes II. Aşama...?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. »Kriegsminister« gegen KI-Firma US-Gericht stoppt Sperrung von Anthropic durch Pentagon Anthropic will nicht, dass das US-Militär seine KI-Modelle ungezügelt nutzen kann – und steht deshalb auf der schwarzen Liste des Pentagon. Nun ging eine Richterin mit klaren Worten dazwischen. 19 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X.
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Die Einzelheiten
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Bild vergrößern Blick auf das Pentagon-Gebäude in Arlington, US-Bundesstaat Virginia Foto: Jim Lo Scalzo / EPA Ein US-Gericht hat den Ausschluss des KI-Unternehmens Anthropic von Militäraufträgen durch das US-Verteidigungsministerium gestoppt.
Richterin Rita Lin bezeichnete die Einstufung der Entwicklerfirma des Chatbots Claude als nationales Sicherheitsrisiko in ihrer Entscheidung vom Donnerstag (Ortszeit) als illegal und haltlos. »Der bloße Verweis auf die nationale Sicherheit ist kein Freifahrtschein, um Regierungskritiker zu bestrafen und Vergeltung an ihnen zu üben«, schrieb sie. US-Verteidigungsminister Pete Hegseth (der sich als »Kriegsminister« bezeichnen lässt) hatte Anthropic zuvor als Risiko für die Lieferkette eingestuft.
Das Ministerium reagierte damit auf die Weigerung des Unternehmens, sein KI-Modell für US-Überwachungszwecke oder autonome Waffen zur Verfügung zu stellen. Ein solcher Schritt gilt als äußerst ungewöhnlich, wenn es um US-Unternehmen geht. Anthropic argumentiert, dass KI-Modelle für autonome Waffensysteme nicht zuverlässig genug seien und Überwachung im Inland die Bürgerrechte verletze.
Was Experten sagen
Das Unternehmen reichte im März Klage ein und warf der Regierung vor, das Recht auf freie Meinungsäußerung sowie auf ein ordentliches Gerichtsverfahren zu verletzen. Der Ausschluss könnte Anthropic nach eigenen Angaben Milliarden Dollar kosten. Das US-Justizministerium entgegnete laut Gerichtsunterlagen, die der Nachrichtenagentur vorliegen, die Weigerung des Unternehmens könne militärische Systeme während laufender Einsätze gefährden.
Das Pentagon betonte zudem, private Firmen dürften militärische Maßnahmen nicht einschränken. Die Einstufung beruhe auf der Ablehnung von Vertragsbedingungen, nicht auf Anthropics Ansichten zur KI-Sicherheit. Anthropic geht in Washington in einem weiteren Verfahren gegen einen ähnlichen Ausschluss von zivilen Regierungsaufträgen vor.
Gigantische Schätzungen für den KI-MarktDer Techkonzern Anthropic ist einem Bericht des »Wall Street Journal« zufolge derzeit in Gesprächen mit Investoren, um den eigenen Börsengang im Herbst vorzubereiten.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.



