Le Pen legt in Umfrage zur Präsidentschaftswahl leicht zu
Erst Befragung nach Ausschreitungen in Frankreich Le Pen legt in Umfrage zur Präsidentschaftswahl leicht zu Frankreich erlebt chaotische Tage – und die Rechtsnationale Marine Le Pen baut bei einer Umfrage zur...
December 31 — İsrail x Hamas Ateşkes II. Aşama...?
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Erst Befragung nach Ausschreitungen in Frankreich Le Pen legt in Umfrage zur Präsidentschaftswahl leicht zu Frankreich erlebt chaotische Tage – und die Rechtsnationale Marine Le Pen baut bei einer Umfrage zur Präsidentschaftswahl ihren Stimmanteil aus. Der Politikerin droht jedoch weiter Ärger vor Gericht. 38 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
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Die Einzelheiten
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Bild vergrößern Kandidatin Marine Le Pen Foto: Stephanie Lecocq / Frankreichs Rechtsnationale Marine Le Pen hat in der ersten Wahlumfrage zur Präsidentschaft seit den Ausschreitungen vom Wochenende weiter zugelegt.
In der neuen Ifop-Umfrage erreicht Le Pen je nach Kandidatenkonstellation 34 bis 38 Prozent der Stimmen im ersten Wahlgang, wie die im Auftrag der Sender LCI und Sud Radio sowie der Zeitung »Le Figaro« erstellte Umfrage ergab. Die Wahlen finden im kommenden Frühjahr statt. Im ersten Wahlgang treten alle Kandidaten an.
Falls niemand die absolute Mehrheit erreicht, folgt in der zweiten Runde eine Stichwahl zwischen den beiden Bestplatzierten. Im Vergleich zur vorherigen Ifop-Umfrage gewann sie in vergleichbaren Szenarien ein bis zwei Prozentpunkte. Eine vor einer Woche noch vor den Ausschreitungen vorgelegte Odoxa-Umfrage sah die Spitzenpolitikerin des Rassemblement National (RN) ebenfalls je nach Konstellation bei 38 Prozent, weit vor allen anderen Kandidaten.
Was Experten sagen
Bei Umfragen anderer Institute lag die 58-Jährige zuletzt teils auch nur bei 31 bis 33 Prozent. Durchgreifen gegen Randalierer gefordertLe Pen hatte nach den Unruhen bei den Sozialprotesten am Wochenende ein härteres Durchgreifen der Behörden gefordert und von einer tiefgreifenden Vertrauens- und Autoritätskrise gesprochen. Für die Ausschreitungen machte sie die Regierung von Präsident Emmanuel Macron und die Einwanderungspolitik verantwortlich.
Ob die Unruhen den leichten Zuwachs in der Umfrage verursacht haben, lässt sich aus den Daten nicht ableiten, auch weil keine Fragen in Bezug auf die Ausschreitungen gestellt wurden. Lesen Sie zur Lage im Nachbarland den Kommentar: Was, wenn uns Frankreich verloren geht? Die Ifop-Umfrage sieht den Anführer von Frankreichs Linkspartei, Jean-Luc Mélenchon, in der ersten Wahlrunde auf Platz zwei mit 15 bis 20 Prozent.
Dicht dahinter rangieren ähnlich stark der Bewerber der Sozialisten, Raphaël Glucksmann, sowie der Mitte-Politiker Édouard Philippe. Amtsinhaber Macron kann nicht mehr antreten. Wer tritt gegen Le Pen an?
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.



