
1860 München: Investor Hasan Ismaik will Club nicht vor einer Insolvenz retten
Abgestürzter Traditionsclub 1860 München kündigt Investor Ismaik, Insolvenz droht Wie geht es weiter mit 1860 München? Der Fußballclub steht nach dem Lizenzentzug vor einer ungewissen Zukunft. Investor Ismaik will eine...
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Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Abgestürzter Traditionsclub 1860 München kündigt Investor Ismaik, Insolvenz droht Wie geht es weiter mit 1860 München? Der Fußballclub steht nach dem Lizenzentzug vor einer ungewissen Zukunft. Investor Ismaik will eine drohende Pleite nicht verhindern.
Der Stammverein hat aber ohnehin andere Pläne. 51 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X.
Die Einzelheiten
com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern 1860-Fanblock im August in Essen Foto: Christoph Reichwein / dpa Dem zwangsabgestiegenen TSV 1860 München droht die Insolvenz. Der Investor des in die Viertklassigkeit abgestürzten Traditionsclubs, Hasan Ismaik, möchte vorerst kein neues Geld geben und den Club auch nicht vor einer möglichen Pleite retten. »Ich glaube, mittlerweile ist allen klar, dass es keine Lösung sein kann, Jahr für Jahr einfach nur neues Geld zur Verfügung zu stellen«, heißt es in einer Stellungnahme Ismaiks gegenüber der »Süddeutschen Zeitung« .
»Die eigentliche Frage ist, wie der Verein eine stabile Zukunft aufbauen will, die nicht jede Saison von Notfallfinanzierungen abhängig ist«, erklärte Ismaik weiter und betonte, dass es eben nicht die Frage sei, »ob eine Person einer anderen einen weiteren Kredit gewährt«. Eine solche Insolvenz würde die KGaA betreffen, in die der Verein seinen Spielbetrieb ausgegliedert hat. Bild vergrößern Ismaik im Januar 2017 Foto: sportfotodienst / MIS / IMAGO Durch den Rückzug des Hauptsponsors, der nach dem Zwangsabstieg aus der 3.
Liga von einem Sonderkündigungsrecht gebraucht machte, fehlen 1860 wohl rund 2,7 Millionen Euro. Das entspricht in etwa der Summe, die zur Lizenzerteilung benötigt worden war. Am Startrecht in der Regionalliga würde sich nach dem Bericht nichts ändern.
Was Experten sagen
Einen ähnlichen Fall gab es bereits 2022 mit Türkgücü München. Verein verkündet KündigungDer Verein arbeitet derweil an einer Zukunft ohne den Investor. Bisher hatte Ismaik wiederholt darauf bestanden, seine Anteile verkaufen zu wollen, im vergangenen Jahre soll er aber wiederholt Angebote abgelehnt haben.
Auf einem eigenen Instagram-Kanal teilte der Verein nun mit, dass der geschlossene Kooperationsvertrag mit Ismaiks Firma HAM International Limited »aus wichtigem Grund mit sofortiger Wirkung gekündigt« worden sei. Wie das öffentlich-rechtliche Nachrichtenportal BR24 berichtet , verliert die KGaA durch die Kündigung ihr Spielrecht. Das liegt demnach jetzt beim Stammverein, der bereits eine Zulassung vom Bayerischen Fußballverband (BFV) für die kommende Saison in der Regionalliga, der vierten Liga, bekommen haben soll.
Der TSV 1860 München soll dort erstmals seit mehr als zwei Jahrzehnten wieder als TSV München von 1860 e. Empfohlener externer Inhalt An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Instagram, der den Artikel ergänzt und von der Redaktion empfohlen wird.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





