
3000 Meter Hindernis: Frederik Ruppert durchbricht als erster Europäer die Acht-Minuten-Schallmauer
3000 Meter Hindernis in Rabat Ruppert durchbricht als erster Europäer die Acht-Minuten-Schallmauer Mit seinem Europarekordlauf in Rabat hat sich Hindernisläufer Frederik Ruppert zum Favoriten bei der EM in Birmingham...
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. 3000 Meter Hindernis in Rabat Ruppert durchbricht als erster Europäer die Acht-Minuten-Schallmauer Mit seinem Europarekordlauf in Rabat hat sich Hindernisläufer Frederik Ruppert zum Favoriten bei der EM in Birmingham aufgeschwungen. Die alte Bestmarke unterbot er in einem fantastischen Wettkampf um mehr als zwei Sekunden. 44 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Frederik Ruppert bei der Leichtathletik-WM 2025 in Tokio Foto: Oliver Weiken / dpa Frederik Ruppert hat mit einem Europarekord über 3000 Meter Hindernis eine besondere Marke geknackt. In 7:57,80 Minuten blieb der Leichtathlet von der LAV Stadtwerke Tübingen als erster Europäer unter acht Minuten.
Die Einzelheiten
Der alte Europarekord des Franzosen Mahiedine Mekhissi aus dem Jahr 2013 lag bei 8:00,09 Minuten. Der Sieg beim spannenden Wettkampf in Marokko ging an den Marokkaner Soufiane El Bakkali, der in 7:57,25 Minuten knapp vor Ruppert gewann. »Es ist schier unglaublich, als erster Europäer die Acht-Minuten-Schallmauer durchbrochen zu haben«, sagte Ruppert.
»Es ist daher ein großartiges Gefühl, wenn sich all diese harte Arbeit endlich auszahlt. «Ruppert hatte sich bereits im vergangenen Jahr in Marokko um mehr als 13 Sekunden gesteigert und schon da in 8:01,49 Minuten am Europarekord gekratzt. Damals bedeutete diese Zeit den deutschen Bestwert.
Dieses Mal war er noch schneller unterwegs. Für die Europameisterschaften vom 10. August in Birmingham ist Ruppert damit eine der größten Gold-Hoffnungen des Deutschen Leichtathletik-Verbandes.
Was Experten sagen
»Ich freue mich schon riesig auf die Europameisterschaften – alles, was darüber hinausgeht, betrachte ich als reinen Bonus«, sagte Ruppert. Olympiasieger kehrt nach langer Pause zurückSpeerwurf-Olympiasieger Thomas Röhler gelang zuvor nach langer Pause in der Diamond League mit einer Topplatzierung ein bemerkenswertes Comeback. Der frühere Europameister belegte beim Leichtathletik-Meeting mit 81,61 Metern den vierten Platz.
Der Sieg ging an den zweimaligen Weltmeister Anderson Peters aus Grenada. Dessen Speer landete bei 86,06 Metern. An einem Diamond League-Meeting hatte der mittlerweile 34-jährige Röhler zuletzt 2019 in Zürich in der Schweiz teilgenommen.
Damals begannen auch langjährige Verletzungsprobleme, die den Olympiasieger von 2016 immer wieder ausbremsten. Topleistungen in DresdenZahlreiche starke Ergebnisse lieferten auch deutsche Athletinnen und Athleten beim Leichtathletik-Meeting »Goldenes Oval« in Dresden. Malaika Mihambo sprang nach anfänglichen Problemen beim Anlauf 6,87 Meter, Yemisi Mabry genügten im Kugelstoßen 19,21 Meter für Platz eins.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





