
ADAC-Mitglieder müssen ab Januar 2027 mehr zahlen
Beschluss auf Hauptversammlung ADAC-Mitglieder müssen ab kommendem Jahr mehr zahlen Der Automobilclub ADAC erhöht ab Januar 2027 seine Mitgliedsbeiträge. Grund sind gestiegene Kosten etwa beim Abschleppen. Je nach Tarif...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Beschluss auf Hauptversammlung ADAC-Mitglieder müssen ab kommendem Jahr mehr zahlen Der Automobilclub ADAC erhöht ab Januar 2027 seine Mitgliedsbeiträge. Grund sind gestiegene Kosten etwa beim Abschleppen. Je nach Tarif wird es deutlich teurer.
06 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (2 Minuten) 2 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern ADAC-Logo über Reisebüro in Gera Foto: Martin Schutt / dpa Zum ersten Mal seit sechs Jahren erhöht der Automobilclub ADAC die Jahresbeiträge.
Die Einzelheiten
Je nach Tarif sollen Einzelmitglieder ab dem kommenden Jahr 10 bis 35 Euro im Jahr mehr zahlen, beschlossen die Delegierten auf der Hauptversammlung im rheinland-pfälzischen Speyer. Grund seien höhere Kosten für Energie, Personal, Ersatzteile sowie Abschlepp- und Werkstattleistungen, erklärte der Club. Seit der letzten Erhöhung im Jahr 2020 müsse man für eine Pannenhilfe im Durchschnitt 27 Prozent mehr ausgeben, hieß es.
Das Geschäftsjahr 2025 sei mit einem Verlust von 17 Millionen Euro abgeschlossen worden. ADAC verspricht zusätzliche LeistungenTrotz herausfordernder wirtschaftlicher Rahmenbedingungen solle es keine Abstriche an Leistungsfähigkeit und Qualität geben, sagte der ADAC-Präsident Christian Reinicke in einer Mitteilung. Teilweise sollen Leistungen erweitert werden, etwa bestimmte Leistungsgrenzen für das Abschleppen.
Mehr zum Thema Angst vor brennenden Batterien: Warum ein E-Auto-Fahrer mehr als 20. 000 Euro Abschleppkosten zahlen sollte Von Haiko Tobias Prengel Rücktritt des ADAC-Verkehrspräsidenten: Im Kulturkampf ums Auto aus Versehen das Richtige gesagt Eine Analyse von Lukas Kissel Im vergangenen Jahr verzeichnete der ADAC nach eigenen Angaben 490. Durchschnittlich alle neun Sekunden hätten Mitglieder die Hilfe des Clubs beansprucht, insgesamt über 3,7 Millionen Mal.
Was Experten sagen
Auch für 2026 gehe man von einer hohen Nachfrage aus. Konservativ oder ökologisch, christlich oder radikal: Seit umstrittenen Aussagen des ehemaligen ADAC-Verkehrspräsidenten zum Emissionshandel wittern andere Autoclubs ihre Chance. Wo stehen diese im Kulturkampf ums Auto, und was bieten sie?
Hier finden Sie einen Überblick.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.




