
AfD in NRW: Schlichtungsversuch für zerstrittenen Landesverband scheiterte offenbar binnen Minuten
Verfeindete Lager Schlichtungsversuch bei AfD-NRW-Landesverband scheiterte offenbar binnen Minuten In der nordrhein-westfälischen AfD stehen sich zwei Lager unversöhnlich gegenüber. Ein Meditationsversuch scheiterte am...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Verfeindete Lager Schlichtungsversuch bei AfD-NRW-Landesverband scheiterte offenbar binnen Minuten In der nordrhein-westfälischen AfD stehen sich zwei Lager unversöhnlich gegenüber. Ein Meditationsversuch scheiterte am Mittwoch laut einem Bericht krachend. Auch die Bundesvorsitzenden geraten zunehmend in die Auseinandersetzung.
06 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern AfD-NRW-Landeschef Vincentz und Parteikollege Tritschler (im Hintergrund) bei einer Landtagssitzung im Jahr 2022 Foto: Malte Ossowski / Sven Simon / SvenSimon / picture alliance Die AfD ist vorerst damit gescheitert, einen internen Machtkampf in ihrem Landesverband in Nordrhein-Westfalen zu befrieden.
Die Einzelheiten
Wie die »Zeit« berichtet, wurde ein Meditationsgespräch in den Räumen der Fraktion im Düsseldorfer Landtag nach »nur fünf bis acht Minuten« abgebrochen. Weitere Gespräche habe es danach nicht gegeben. Die bereits seit Längerem schwelenden internen Auseinandersetzungen in dem Landesverband waren am vergangenen Wochenende auf dem Landesparteitag in Marl eskaliert.
Die Veranstaltung war im Chaos geendet, Fraktionskollegen hatten sich etwa körperliche Übergriffe, Beleidigungen und Einschüchterungsversuche vorgeworfen. Die beiden Bundestagsabgeordneten Matthias Helferich und Knuth Meyer-Soltau stellten Strafanträge gegeneinander. An dem Schlichtungsgespräch hatten nun laut »Zeit« die Vertreter der beiden Lager teilgenommen: NRW-Landeschef Martin Vincentz und sein Kontrahent Sven Tritschler, der seit neuestem Mitglied des AfD-Bundesvorstands ist.
Lager stehen jeweils Weidel und Chrupalla naheVincentz gilt als eher gemäßigter AfD-Vertreter, steht dem Co-Bundeschef Tino Chrupalla nahe. Das Lager um Tritschler, dem auch der völkisch-rechtsextreme Matthias Helferich angehört, ist dagegen mit der anderen Bundes-Co-Chefin Alice Weidel verbündet. Die verschiedenen Lager-Zugehörigkeiten führten offenbar auch zum Eklat bei dem Schlichtungsgespräch.
Demnach soll Vincentz nach kurzer Zeit von zwei Parteikollegen seines eigenen Lagers aus dem Raum geholt worden sein – das Gespräch endete. Später soll Vincentz in einem Schreiben an den Bundesvorstand die Unabhängigkeit des Mediators angezweifelt haben. Dieser sei »ungeeignet«, da er sich in Brüssel im Umfeld eines Europaabgeordneten bewege, der dem Weidel-Lager nahestehe, zitiert die »Zeit« aus dem Schreiben.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.




