
AfD: Martin Sichert darf nicht als Landrat kandidieren
Landratswahl in Niedersachsen AfD-Bundestagsabgeordneter darf nicht als Landrat kandidieren Martin Sichert wollte Landrat in Friesland werden, doch er darf nicht antreten. Die Entscheidung des Wahlausschusses hat mit...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Landratswahl in Niedersachsen AfD-Bundestagsabgeordneter darf nicht als Landrat kandidieren Martin Sichert wollte Landrat in Friesland werden, doch er darf nicht antreten. Die Entscheidung des Wahlausschusses hat mit der Einstufung der Partei in Niedersachsen zu tun. Und mit Social-Media-Posts des AfD-Politikers.
57 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern AfD-Bundestagsabgeordneter Martin Sichert Foto: Bernd von Jutrczenka / dpa Der AfD-Bundestagsabgeordnete Martin Sichert darf bei der Landratswahl im Kreis Friesland nicht antreten.
Die Einzelheiten
Der Wahlausschuss ließ ihn nicht als Bewerber zu, wie Sichert in einer Videobotschaft auf Facebook verkündete. Das Gremium hatte zuvor über die Wahlvorschläge für das Amt entschieden. Zuerst hatte die »Nordwest-Zeitung« berichtet.
Wie die »Welt« berichtet, folgt der Ausschuss einer Empfehlung des niedersächsischen Innenministeriums, an das sich der zuständige Wahlleiter gewandt hatte. Im Votum heißt es, es gebe Zweifel daran, dass Sichert »jederzeit für die freiheitlich demokratische Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland eintreten wird«, berichtet die Zeitung weiter. Grund für die Einschätzung ist, dass Sichert Mitglied, Kreisvorsitzender und Bundestagsabgeordneter der AfD in Niedersachsen ist, die vom niedersächsischen Verfassungsschutz als rechtsextrem eingestuft wird.
Sichert wird im Votum des Innenministeriums zudem vorgeworfen, den Nationalsozialismus zu verharmlosen, berichtet die »Welt« weiter. In einem Beitrag auf X aus dem Jahr 2025 vergleicht Sichert die Regenbogenflagge mit der Hakenkreuzflagge. Der Beitrag ist weiterhin online auffindbar.
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Deaktivieren Sie Drittanbieter-Inhalte im Privacy-Center Zur Datenschutzerklärung Außerdem sei bei Sichert ein »ethnopluralistisches Weltbild« erkennbar: Der AfD-Politiker betrachte deutsche Staatsbürger mit Migrationshintergrund nicht als Deutsche, zudem seien »islamfeindliche Tendenzen« vorhanden. Sichert will gegen Entscheidung vorgehenDer AfD-Landesvorsitzende Ansgar Schledde teilte mit, es sei absurd, Sichert wegen seiner AfD-Mitgliedschaft als »nicht verfassungstreu« einzustufen. »Die AfD Niedersachsen verurteilt dieses Vorgehen aufs Schärfste«, erklärte er.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.




