
AfD: Neuer Parteisprecher kommt vom Institut der deutschen Wirtschaft
Wechsel vor Bundesparteitag Neuer AfD-Parteisprecher kommt vom Institut der deutschen Wirtschaft Am Wochenende will die AfD beim Bundesparteitag einen neuen Vorstand wählen. Ein Job wurde bereits vergeben:...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Wechsel vor Bundesparteitag Neuer AfD-Parteisprecher kommt vom Institut der deutschen Wirtschaft Am Wochenende will die AfD beim Bundesparteitag einen neuen Vorstand wählen. Ein Job wurde bereits vergeben: Parteisprecher ist fortan Jork Herrmann. Sein Lebenslauf ist pikant.
10 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern AfD-Parteitag (Aufnahme vom Parteitreffen in Riesa 2025): Lange wollte den Job des Pressesprechers keiner machen Foto: dts-Agentur / picture alliance Lange Zeit konnte die AfD den Posten nicht besetzen, wenige Tage vor dem Bundesparteitag der AfD in Erfurt ist nun Jork Herrmann als neuer Parteisprecher benannt worden.
Die Einzelheiten
Das bestätigte die Partei dem SPIEGEL. Zunächst hatte über die Personalie das »Handelsblatt« berichtet. Herrmann hat eine pikante Biografie: Auf LinkedIn gibt er an, zuletzt die Redaktion des Informationsdienstes iwd geleitet zu haben.
Außerdem war er demnach bis Ende 2025 Teil der Chefredaktion der IW Medien GmbH, die zum Institut der deutschen Wirtschaft gehört. Vorher arbeitete er als Abteilungsleiter Wirtschaft und Bildung bei der IW Medien GmbH. Vier Jahre lang leitete er beim Institut der deutschen Wirtschaft das Team Öffentlichkeitsarbeit.
Mehr zum Thema SPIEGEL Shortcut zur Brandmauer-Debatte: »Die AfD verfolgt eine absurde und reaktionäre Wirtschaftspolitik« Mit Maximilian Sepp und Kathrin Werner Brandmauer-Debatte: Wie der Wirtschaftsverband BGA einen AfD-Politiker in den eigenen Reihen verteidigt Von Kathrin Werner Termin in Erfurt: Gewerkschaft der Polizei warnt vor Mangel an Einsatzkräften beim AfD-Parteitag Herrmann wurde an der Kölner Journalistenschule ausgebildet und studierte an der Universität zu Köln Volkswirtschaftslehre. Auf LinkedIn nennt Herrmann sich »Fachjournalist für Politik und Wirtschaft«. Seit 2007 sei er selbstständig in dem Bereich tätig.
Was Experten sagen
Als Stationen listet er etwa das Magazin »Focus«, die »Financial Times Deutschland«, RTL Interactive und die Lufthansa-Pressestelle. Auffällig oft bei AfD-Inhalten verantwortlichDer Leiter des IW-Hauptstadtbüros, Knut Bergmann, erklärte gegenüber dem »Handelsblatt«, Herrmann sei »niemals verantwortlich für Ergebnisse oder Publikationen der IW-Wissenschaft gewesen«. Der Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, Michael Hüther, hatte sich immer wieder gegen die AfD ausgesprochen.
In einem Gespräch mit dem SPIEGEL sagte er etwa: »Eine Koalition mit der AfD verbietet sich wegen politischer Grundüberzeugungen, etwa zur Rolle der Nato. « Auch andere führende Stimmen der deutschen Wirtschaft äußerten sich immer wieder kritisch. So nannte etwas der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Peter Leibinger einen möglichen AfD-Ministerpräsidenten »fatal für das Land«.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





