
Affenart in DR Kongo: Gerade erst entdeckt – schon gefährdet
Neue Affenart in der DR Kongo Gerade erst entdeckt – schon gefährdet Im Kongobecken haben Forschende eine neue Affenart gefunden. Weil der Lebensraum der Tiere bedroht ist, wollen sie »Colobus congoensis« auf die Rote...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Neue Affenart in der DR Kongo Gerade erst entdeckt – schon gefährdet Im Kongobecken haben Forschende eine neue Affenart gefunden. Weil der Lebensraum der Tiere bedroht ist, wollen sie »Colobus congoensis« auf die Rote Liste setzen lassen. 03 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Affenart »Colobus congoensis«: Scheu und selten zu sehen Foto: Daniel Rosengren / dpa aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier.
Die Einzelheiten
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Der Affe verfügt über glänzend schwarzes Fell, einen langen, geschwungenen Schwanz und einen leuchtend orange-cremefarbenen Fleck um Maul und Nase.
Von den Bewohnern des Kongobeckens wird er »Likweli« genannt. Forschenden begegnete die Art schon im Jahr 2008 in einer abgelegenen Region im Regenwald, aber erst jetzt wurde der Affe wissenschaftlich als eigene Art beschrieben. Ein Foto aus dem Jahr 2008 war nicht aussagekräftig genug, um eine eigene Art zu beweisen.
Zehn Jahre später kam es zu einer erneuten Sichtung des Primaten, die zu weiteren Untersuchungen führte. Genetische, anatomische und akustische Analysen haben nun bestätigt, dass der Stummelaffe mit der wissenschaftlichen Bezeichnung Colobus congoensis eine eigene Art ist. Die neue Art sei am engsten mit den Schwarzen Stummelaffen (Colobus satanas) verwandt, obwohl die beiden Arten durch mehr als 1200 Kilometer Wald voneinander getrennt sind, heißt es in einer Studie im Wissenschaftsmagazin »PLOS One«.
Was Experten sagen
Beteiligt war daran ein internationales Wissenschaftsteam der Florida Atlantic University, der Lukuru Wildlife Research Foundation, der Yale University, der City University of New York sowie des Lomami-Nationalparks und der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt. Kaum entdeckt, könnte die Zukunft des Affen bereits gefährdet sein: Die Tiere leben den Forschenden zufolge in einem begrenzten Gebiet und sind Jagddruck und Verlust des Lebensraums ausgesetzt. Das Forschungsteam schlägt daher vor, die neu entdeckte Art in der Roten Liste der Weltnaturschutzunion IUCN als stark gefährdet einzustufen.
Kleiner als verwandte Stummelaffen»Die Entdeckung von Colobus congoensis ist sowohl ein wissenschaftlicher Triumph als auch eine ernüchternde Erinnerung daran, dass einige der seltensten Lebewesen der Erde verschwinden könnten, bevor die Welt überhaupt von ihrer Existenz weiß«, sagte Kate Detwiler, Professorin für Biowissenschaften an der Florida Atlantic University und eine der Autorinnen der Studie. Colobus congoensis verfügt der Studie zufolge über ein markantes, maskenartiges Aussehen, das ihn von allen anderen bekannten Stummelaffen unterscheidet.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





