
Aktive Gegenmaßnahmen: Deutschland muss hybride Angreifer abschrecken
Aktive Gegenmaßnahmen : Deutschland muss hybride Angreifer abschrecken Gastbeitrag Von Jürgen-Joachim von Sandrart , Thomas Kleine-Brockhoff 17.07.2026, 21:24Lesezeit: 4 Min. Das Spiegelbild von Innenminister Alexander...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Aktive Gegenmaßnahmen : Deutschland muss hybride Angreifer abschrecken Gastbeitrag Von Jürgen-Joachim von Sandrart , Thomas Kleine-Brockhoff 17. 2026, 21:24Lesezeit: 4 Min. Das Spiegelbild von Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) ) auf einer Kamera zum Aufspüren von Drohnen bei der Eröffnung des Gemeinsamen Zentrums zur Abwehr hybrider Bedrohungen (GAZ Hybrid) in Berlin am 16.
AFPEs ist nicht möglich, alle möglichen Ziele hybrider Kriegsführung zu schützen. Um den Bedrohungen zu begegnen, muss Deutschland unkonventionell zurückschlagen können. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Deutschland ist Ziel hybrider Kriegsführung.
Die Einzelheiten
Es handelt sich nicht um einzelne Angriffe, sondern um ein System. Um sich zu wehren, muss das Konzept der Abschreckung für das hybride Zeitalter neu gedacht werden. Das kürzlich von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt vorgestellte Gemeinsame Zentrum zur Abwehr hybrider Bedrohungen (GAZ Hybrid) ist ein Anfang, aber nur ein erster Schritt einer umfassenden Lösung.
Denn hybride Angriffe sind inzwischen Alltag: Drohnen über Flughäfen, Brandsätze in Paketen, Hackerangriffe auf Forschungseinrichtungen, Desinformationskampagnen in sozialen Medien. Allein 2025 registrierte das Bundeskriminalamt mehr als tausend verdächtige Drohnenflüge über militärischen Einrichtungen und kritischer Infrastruktur. Ein Hackerangriff auf die deutsche Flugsicherung und die Desinformationskampagne „Storm-1516“ zur Bundestagswahl 2025 konnten inzwischen Russland zugeordnet werden.
-Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen Laut einer Studie des Branchenverbands Bitkom beläuft sich der wirtschaftliche Schaden durch Datendiebstahl, Industriespionage und Sabotage auf knapp 300 Milliarden Euro jährlich. Aber das ist nur der materielle Schaden.
Was Experten sagen
Hybride Angriffe zielen auf das Vertrauen in Staat und Regierung. Sie sollen unsere Gesellschaft spalten, unsere Allianzen aufbrechen, unsere Handlungsfähigkeit lähmen. Angreifer müssen Kosten spürenDas Kalkül der Angreifer ist so simpel wie effektiv: immer wieder kleine Nadelstiche setzen, den Gegner testen, Kräfte binden.
Für Akteure wie China oder Iran, vor allem aber Russland, sind Krieg und Frieden kein Entweder-oder, sondern ein Kontinuum. Im Graubereich zwischen Krieg und Frieden zu agieren und dabei die Trägheit unseres Rechtsstaats auszunutzen, ist Teil der Strategie. Thomas Kleine-Brockhoff ist der Otto Wolff-Direktor der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP)DGAPJürgen-Joachim von Sandrart ist Generalleutnant a.
und Mitglied des Karl Kaiser Forums der DGAP. DGAPDeutschland hat lange hilflos zugesehen, die Angriffe behandelt, als wären es zusammenhangslose Einzelereignisse, die zufällig massiert auftreten, anstatt sie nach innen wie außen gegenüber dem Aggressor als Angriffe auf unsere staatliche Integrität und Souveränität zu bewerten. Das zu ändern, ist Verpflichtung der Bundesregierung.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.




