
Altersbezüge: Vier Jahre Bundestag entsprechen 28 Jahren von Durchschnittsverdienern
Altersbezüge Vier Jahre Bundestag entsprechen 28 Jahren von Durchschnittsverdienern Eine Wahlperiode als Bundestagsabgeordneter ergibt Altersbezüge, für die Durchschnittsverdiener jahrzehntelang Rentenbeiträge zahlen...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Altersbezüge Vier Jahre Bundestag entsprechen 28 Jahren von Durchschnittsverdienern Eine Wahlperiode als Bundestagsabgeordneter ergibt Altersbezüge, für die Durchschnittsverdiener jahrzehntelang Rentenbeiträge zahlen müssten. Das zeigte eine Anfrage der Linken – die nun eine neue Regelung fordert. 30 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (2 Minuten) 2 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Deutscher Bundestag: Lohnt sich für die Altersbezüge Foto: Michael Kappeler / dpa Bundestagsabgeordnete erwerben nach vier Jahren im Parlament ähnlich hohe Ansprüche auf Altersbezüge wie Beschäftigte mit Durchschnittsverdienst nach 28 Beitragsjahren in der gesetzlichen Rentenversicherung. Das geht aus einer Berechnung des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestags auf Anfrage der Linksfraktion hervor, über die das »Redaktionsnetzwerk Deutschland« (RND) berichtete .
Die Einzelheiten
Die Linke forderte eine Korrektur der Regelung. »Die Abgeordneten-Diät und die Altersentschädigung für Abgeordnete bewegen sich auf einem Niveau, das rein gar nichts mit der Lebensrealität der meisten Menschen in diesem Land zu tun hat«, sagte die rentenpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Sarah Vollath, dem RND. Um die gleichen Ansprüche zu erhalten wie ein Bundestagsabgeordneter nach einer Wahlperiode, müsse ein Beschäftigter mehrere Jahrzehnte Vollzeit arbeiten und in die Rentenkasse einzahlen.
Abgeordnete sollten in die gesetzliche Rentenversicherung einbezogen werden, verlangte sie. Mehr zum Thema Altersversorgung für Ex-Abgeordnete: Kevin Kühnert findet 800 Euro Pension für vier Jahre Parlament skandalös Diätenstreit: Wie viel Geld darf ein Linker verdienen? Von Anna Reimann und Marc Röhlig Eine von der Bundesregierung eingesetzte Kommission berät derzeit über Vorschläge für eine Reform der Rentenversicherung.
Juni soll sich damit ein Koalitionsausschuss von Union und SPD befassen. Aus der Unionsfraktion gibt es Forderungen, die Lebensarbeitszeit deutlich zu verlängern.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





