
Andy Burnham: Der flexible Neue für die Downing Street
Andy Burnham : Der flexible Neue für die Downing Street Ein Kommentar von Philip Plickert, London 25.06.2026, 11:58Lesezeit: 3 Min. Bisher Bürgermeister, bald Premier: Andy BurnhamEPAKeir Starmer geht, Andy Burnham...
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Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Andy Burnham : Der flexible Neue für die Downing Street Ein Kommentar von Philip Plickert, London 25. 2026, 11:58Lesezeit: 3 Min. Bisher Bürgermeister, bald Premier: Andy BurnhamEPAKeir Starmer geht, Andy Burnham kommt.
Doch abgesehen von ein paar gut klingenden Schlagworten wie „Hoffnung“ und „Wandel“ ist sein Programm vage. Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Der Rückzug des unpopulären Premierministers Keir Starmer eröffnet in Großbritannien ein neues Kapitel. Ein frisches Gesicht kommt in die Downing Street 10.
Die Einzelheiten
Der voraussichtliche Nachfolger Andy Burnham könnte tatsächlich etwas Boden gutmachen. Die in der Wählergunst abgestürzte Labour-Partei, die vor Nigel Farages Partei Reform UK zittert, hofft auf einen Stimmungsumschwung. Doch wird Burnham bald mit demselben Berg von Problemen konfrontiert sein, an dem Starmer scheiterte.
Die Wirtschaft wächst nur schleppend, die Lebenshaltungskosten sind hoch, es werden zu wenig Wohnungen gebaut, das Gesundheitssystem NHS ist überlastet, zu bürokratisch und zu wenig produktiv, die Kosten des Sozialstaats in einer alternden und zunehmend kranken Gesellschaft steigen rasant, der Schuldenberg wächst, und im Haushalt gibt es kaum Spielraum für Investitionen und Mehrausgaben fürs Militär. Starmers Finanzministerin Rachel Reeves suchte Zuflucht in Steuererhöhungen, um Haushaltslöcher zu stopfen. Sie hat Unternehmen zu stark belastet und Investitionen und Neueinstellungen gebremst.
Wie wird Starmers Nachfolger weitermachen? -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen Burnham hat sich zu einem „wirtschaftsfreundlichen Sozialismus“ bekannt.
Was Experten sagen
Abgesehen von Schlagworten wie „Hoffnung“ und „Wandel“ ist sein Programm vollkommen vage. Ihm fehlt ein Plan, ein kohärentes Programm für eine wirtschaftliche Erneuerung des Landes. Damit droht sich die Erfahrung mit Starmer zu wiederholen, der 2024 erstaunlich unvorbereitet in die Downing Street kam.
Burnham amtierte seit 2017 recht erfolgreich als Bürgermeister von Manchester, aber die Führung eines ganzen Landes ist etwas anderes. Starmer scheiterte unter anderem an notwendigen Reformen des Sozialstaats, die den Ausgabenanstieg dämpfen sollten. Burnham hat bisher wenig Mut oder Neigung gezeigt, sich dieser heiklen Aufgabe zu stellen.
Rückt die Labour-Partei wieder deutlich nach links? Vieles wird davon abhängen, ob der nächste Premier dem Druck der frustrierten Labour-Linken nachgibt, die Partei deutlich nach links zu verschieben. Dieser Parteiflügel träumt von einem interventionistischen Staat, der mit vollen Händen Geld verteilt.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





