
Angela Merkels Porträt für Kanzlergalerie in Berlin enthüllt
Blauer Blazer vor goldbraunem Hintergrund Angela Merkels Porträt für Kanzlergalerie in Berlin enthüllt Mehrere Monate stand Ex-Kanzlerin Angela Merkel in einem Atelier in Berlin immer wieder Modell für ihr offizielles...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Blauer Blazer vor goldbraunem Hintergrund Angela Merkels Porträt für Kanzlergalerie in Berlin enthüllt Mehrere Monate stand Ex-Kanzlerin Angela Merkel in einem Atelier in Berlin immer wieder Modell für ihr offizielles »Staatsporträt«. Bei der Enthüllung sprach sie nun von einem »unvergesslichen Erlebnis«. 38 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Künstler Queyras, Porträt, Merkel: Gemälde-Enthüllung im Berliner Bode-Museum Foto: Kay Nietfeld / dpa Auch Angela Merkel hat nun ihr Porträt fürs Kanzleramt: Das Gemälde des deutsch-französischen Künstlers Jérémie Queyras wurde am Abend im Berliner Bode-Museum in Anwesenheit der früheren Kanzlerin enthüllt . Im Oktober soll das Gemälde dann Regierungschef Friedrich Merz für das Kanzleramt übergeben werden – aber nur als Leihgabe.
Die Einzelheiten
Bis dahin soll es auf der Berliner Museumsinsel nur wenige Meter von ihrer Wohnung einem breiten Publikum präsentiert werden. »Ich brauchte Abstand«Die Kanzlerin hat sich sehr lange Zeit gelassen, bis sie sich im vergangenen Jahr für den heute erst 28-jährigen Künstler entschied. Ihr Ausscheiden aus dem Amt nach 16 Jahren liegt nun schon fast fünf Jahre zurück.
»Ich brauchte Abstand«, sagte Merkel bei der Enthüllung. Das Porträt sollte kein Punkt auf einer abzuarbeitenden To-do-Liste werden, »sondern ich wollte Freude an einem solchen Vorgang haben«. Es sei ein »unvergessliches Erlebnis« gewesen, sagte sie bei der Enthüllung.
Bild vergrößern Porträt der früheren Kanzlerin für die Ahnengalerie im Bundeskanzleramt Foto: Kay Nietfeld / dpa Für den blauen Blazer auf dem Gemälde habe sich Merkel (CDU) entschieden, weil die Farbe etwas Starkes, Herrschaftliches habe. Deswegen hat sie sich anders als ihre Vorgänger auch im Stehen malen lassen – in leichter Überlebensgröße, bis zu den Knien, vor goldbraunem Hintergrund. Auf das Gesicht fällt ein starkes Licht, das die »Spuren der Macht« zur Geltung bringen soll, wie es heißt.
Was Experten sagen
Die Hände sind aber nicht zur Raute geformt. Die linke Hand liegt auf einer Sessellehne. Der Künstler hatte sich bei Merkel schon 2022 handschriftlich beworben, musste dann aber drei Jahre auf den Auftrag warten, der sein Leben verändert habe, wie er heute sagt.
»Ein Porträt wie dieses konnte nur da entstehen, wo Vertrauen herrscht«, sagte er. Er habe Merkel als Mensch, aber auch ihrer Amtszeit gerecht werden wollen. Sein Ziel sei es gewesen, Merkel so zu malen, dass man sie sofort erkennt, aber auch von einer neuen Seite kennenlernt.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





