
Angriff auf Frau: Hamburger Wolf ist laut Umweltbehörde wahrscheinlich tot
Frau in Innenstadt verletzt Hamburger Wolf ist laut Umweltbehörde wahrscheinlich tot Der Wolf, der vor gut zwei Monaten eine Frau in der Hamburger Innenstadt verletzt hat, ist vermutlich tot. Der Sender an dem...
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Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Frau in Innenstadt verletzt Hamburger Wolf ist laut Umweltbehörde wahrscheinlich tot Der Wolf, der vor gut zwei Monaten eine Frau in der Hamburger Innenstadt verletzt hat, ist vermutlich tot. Der Sender an dem freigelassenen Tier schickt offenbar keine Signale mehr. 27 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Wolf (Symbolbild) Foto: Bernd Weißbrod / dpa Vor etwa zwei Monaten hat der Hamburger Wolf Schlagzeilen gemacht. Nun ist das Tier laut Umweltbehörde wahrscheinlich tot.
Die Einzelheiten
Der junge Wolf hatte sich in den Hamburger Stadtteil Altona verirrt und eine Frau verletzt, bevor er eingefangen und bei seiner Auswilderung mit einem Sender versehen wurde. Die automatisierten Sendedaten des Ortungshalsbandes liegen laut dem Behördensprecher bis Ende Mai vor. Dann sei das Signal abgerissen.
»Die verwendeten Sender sind technisch äußerst verlässlich und erprobt; ein Defekt oder ein herkömmlicher Verlust des Halsbandes wird nach so kurzer Laufzeit als unwahrscheinlich eingeschätzt«, sagte er. Umfangreiche Suchaktionen nach dem jungen Wolf seien erfolglos geblieben. »Es konnten bislang weder das Tier noch der Sender lokalisiert werden«, so der Sprecher.
»Aufgrund der vorliegenden Erkenntnisse ist der Tod des Tieres wahrscheinlich. « Zuvor hatte der NDR berichtet. Vor dem Zwischenfall war der Wolf tagelang durch Hamburg geirrt.
Was Experten sagen
Nach der Attacke lief er durch die Innenstadt und sprang in die Binnenalster, wo ihn die Polizei einfangen konnte. Er wurde in eine Wildtierstation nach Sachsenhagen im niedersächsischen Landkreis Schaumburg gebracht und Anfang April im südlichen Stadtgebiet von Hamburg wieder ausgewildert. Bild vergrößern Der Wolf in einer Wildtierauffangstation bei Sachsenhagen Foto: Umweltbehörde Hamburg / dpa Anschließend habe sich der Wolf unauffällig in einem festen Revier in einem ländlichen Bereich in Niedersachsen, über 150 Kilometer weit weg von Hamburg, niedergelassen, teilte der Sprecher jetzt mit.
»Auf seiner gesamten Route hat sich das Tier völlig unauffällig und wolfstypisch verhalten. « Mehr zum Thema Wildtier in der Großstadt: Gebissen? Von Julia Köppe Raubtierattacke in Hamburg: »Auswilderung auf Bewährung« – Wolf wieder frei Biologin über Attacke in Hamburg: »Der Wolf hat in der Einkaufsstraße offenbar viele falsche Entscheidungen getroffen« Ein Interview von Julia Koch Nach früheren Angaben geht die Hamburger Umweltbehörde davon aus, dass der Wolf die Frau gebissen hat, als diese mutmaßlich auf das panische Tier zugegangen sei, um es durch die gläsernen Automatiktüren der Einkaufspassage nach draußen zu lassen.
Naturschützer bezweifeln, dass der Wolf die Frau angegriffen und gebissen hat.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





