
Anholt/Dänemark: Buckelwal soll zur Obduktion an Land gezogen werden
Obduktion geplant Dänemark will Buckelwal aufs Festland ziehen Der Kadaver des mehrfach gestrandeten Wals liegt vor der dänischen Insel Anholt. Nun soll er in einen Hafen gezogen werden. Inzwischen ist das Tier...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Obduktion geplant Dänemark will Buckelwal aufs Festland ziehen Der Kadaver des mehrfach gestrandeten Wals liegt vor der dänischen Insel Anholt. Nun soll er in einen Hafen gezogen werden. Inzwischen ist das Tier aufgebläht.
39 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Toter Wal vor Anholt: Tierärztin begutachtet den mittlerweile aufgeblähten Kadaver Foto: DER SPIEGEL aufklappen Automatisch erstellt mit KI.
Die Einzelheiten
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positiv bewerten negativ bewerten Der Wal war gleich mehrfach gestrandet. Nun wohl zum letzten Mal, er liegt tot vor der dänischen Insel Anholt. Dänemark hat jetzt entschieden: Der Kadaver soll in einen Hafen in Jütland gezogen werden.
Dänemark wollte sich ursprünglich nicht in das Schicksal des verendeten Buckelwals einmischen. Er liegt aber an einem gut besuchten Strand im flachen Wasser und könnte dort nach Einschätzung der Umweltbehörde Anwohner und Touristen stark belästigen. Deshalb wolle man versuchen, den Wal noch am Donnerstag in den Hafen von Grenaa auf dem Festland zu ziehen, teilte die Behörde mit.
Was Experten sagen
Die Aktion werde wahrscheinlich den ganzen Tag dauern. Am Freitag könnte der Wal dann obduziert werden. »In Grenaa werden Wissenschaftler und Tierärzte die Untersuchungen und Probeentnahmen durchführen, wie sie bereits bei früheren Strandungen größerer Wale vorgenommen wurden«, heißt es.
Die Presse dürfe dort die Arbeit an dem Tier verfolgen – hinter Absperrungen, denn es kommen »Maschinen und scharfe Ausrüstung« zum Einsatz, so die Behörde. Sollte es nicht gelingen, den Wal in den Hafen zu bewegen, wollen die Dänen ihn auf Anholt untersuchen. Die dänische Umweltbehörde hatte bereits davor gewarnt, sich dem Tier zu nähern, da Ansteckungsgefahr bestehe.
Außerdem könnte der Kadaver explodieren: Auf Bildern des Livestream-Anbieters News5 war zu sehen, dass er inzwischen extrem aufgebläht von Fäulnisgasen ist. Auf der Insel wird die Präsenz des Wals skeptisch gesehen. »Es ist ein großer Wunsch der Einheimischen, dass der Wal zeitnah abtransportiert wird, damit er die Urlauber nicht stört«, sagte Pia Lange Christensen, Direktorin der Tourismusorganisation Visit Aarhus, die auch für die Insel Anholt zuständig ist.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.




