
Antimigrationsbewegung: „Jetzt müsst ihr gehen“
Antimigrationsbewegung : „Jetzt müsst ihr gehen“ Von Claudia Bröll, Kapstadt 30.06.2026, 19:46Lesezeit: 4 Min. Aktivisten ziehen am 30. Juni 2026 in Durban durch die Straßen und fordern Migranten ohne gültige Papiere...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Antimigrationsbewegung : „Jetzt müsst ihr gehen“ Von Claudia Bröll, Kapstadt 30. 2026, 19:46Lesezeit: 4 Min. Aktivisten ziehen am 30.
Juni 2026 in Durban durch die Straßen und fordern Migranten ohne gültige Papiere auf, Südafrika zu verlassen. AFPEin Ultimatum für Migranten in Südafrika ist abgelaufen: Diejenigen ohne Aufenthaltserlaubnis sollten bis heute ausreisen. Tausende erhöhten mit Protesten noch einmal den Druck.
Die Einzelheiten
Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Kurz vor dem Verstreichen der Frist hatte Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa abermals zur Ruhe aufgerufen. Der Dienstag sei ein normaler Arbeitstag, betonten mehrere Minister der Regierung in Pretoria. Doch die Appelle gingen im andauernden Getöse von Antimigrationsbewegungen unter.
Ihre Anführer hatten Migranten ohne gültige Aufenthaltserlaubnis bis Dienstag Zeit gegeben, das Land zu verlassen. Noch in der Nacht fuhren in einigen Orten Fahrzeuge mit Lautsprechern durch die Straßen, die Fahrer verkündeten Botschaften wie: „Wir sind geduldig gewesen. Jetzt müsst ihr gehen.
“ Die Gruppen hatten offengelassen, was nach Ablauf des Ultimatums passiert. In mehreren Städten und kleineren Orten zogen am Dienstag abermals Tausende Menschen, teils mit Stöcken und mancherorts in Zulu-Tracht gekleidet, auf angemeldeten Protestmärschen durch die Straßen. In Pretoria waren Demonstranten mit Transparenten zu sehen, auf denen Sprüche wie „Rette unser Land.
Was Experten sagen
Rette unsere künftigen Generationen“ oder „Zeit, für unser Land zu kämpfen“ zu lesen waren. „Wir sind nicht fremdenfeindlich, wir wollen, dass die Regierung ihren Job erledigt“, sagte eine Demonstrantin einem lokalen Nachrichtenportal. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F.
bei Google bevorzugen 30 Millionen Euro für einen TagSüdafrikas Regierung hatte sich mit einem großen Polizeiaufgebot gerüstet. Nach Angaben des Polizeiministers wurden umgerechnet 30 Millionen Euro für die Sicherheitsvorkehrungen an diesem einen Tag eingeplant. Das sei der Preis, wenn es Bestrebungen gebe, das Land zu destabilisieren, sagte der Minister.
Offensichtlich hatte die Regierung ihre Lehren aus den Unruhen im Juli 2021 gezogen. Damals zogen Menschenmengen in den beiden Provinzen KwaZulu-Natal und Gauteng auf die Straßen, zerstörten Infrastruktur und plünderten Geschäfte, Supermärkte und Lagerhallen. Zahlreiche Menschen kamen ums Leben, der wirtschaftliche Schaden war enorm.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





