
Apple gegen EU-Kommission: iPhone-Konzern scheitert mit Klage
Marktmacht von Techkonzernen Apple scheitert mit Klage gegen EU-Kommission Die EU sieht den US-Konzern als sogenannten Torwächter und will ihm besonders strenge Regeln machen. Apple versucht, das zu verhindern. Bislang...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Marktmacht von Techkonzernen Apple scheitert mit Klage gegen EU-Kommission Die EU sieht den US-Konzern als sogenannten Torwächter und will ihm besonders strenge Regeln machen. Apple versucht, das zu verhindern. 44 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Apple-Logo: Konzern kämpft gegen EU-Vorgaben Foto: Abdul Saboor / Apple muss sich in der Europäischen Union an strengere Regeln halten. Das EU-Gericht in Luxemburg wies am Mittwoch die Klage des US-Technologiekonzerns gegen seine Einstufung als sogenannter Torwächter für den App Store und das mobile Betriebssystem iOS ab.
Die Einzelheiten
Die Einstufung bezieht sich auf Digitalunternehmen mit besonders großer Marktmacht. Auf Grundlage des Digital Markets Act (DMA) kann die EU Technologiekonzernen ab einer bestimmten Größe besondere Regeln vorschreiben. Ein Unternehmen kann als Torwächter eingestuft werden, wenn es »wirtschaftlich stark ist, erhebliche Auswirkungen auf den europäischen Markt hat und in mehreren EU-Ländern tätig ist«.
Die Anbieter dürfen etwa eigene Dienste gegenüber der Konkurrenz nicht bevorzugen. Die EU-Kommission hatte Apple 2023 nach dem Gesetz für digitale Märkte als Torwächter für den App Store, iOS und den Browser Safari benannt. Neben Apple stehen die Google-Mutter Alphabet, Amazon, Meta, Microsoft, TikTok-Eigner ByteDance und Booking.
Schutz oder Risiko für iPhone-Nutzer? Apple sieht darin einen unzulässigen Eingriff in sein Geschäft. »Wir sind fest davon überzeugt, dass die Vorgaben des DMA über das hinausgehen, was rechtlich zulässig und verhältnismäßig ist.
Was Experten sagen
Damit drohen sie, Datenschutz- und Sicherheitsmaßnahmen zu untergraben, die wir über Jahrzehnte aufgebaut haben«, erklärt das Unternehmen in einer ersten Stellungnahme. Nutzerinnen und Nutzer würden dadurch neuen Risiken ausgesetzt. Mit drei Klagen hatte Apple versucht, die Entscheidung der EU-Kommission zu kippen.
Apple argumentierte unter anderem, die App Stores für iPhone und andere Plattformen müssten separat bewertet werden. Außerdem sei iMessage falsch klassifiziert worden – obwohl die EU-Kommission den Dienst derzeit gar nicht als Torwächter einstuft. Die Richter in Luxemburg wiesen jedoch alle Einwände zurück und gaben der EU-Kommission recht.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





