
Apple verklagt ChatGPT-Entwickler OpenAI
Angeblicher Diebstahl von Firmengeheimnissen Apple verklagt ChatGPT-Entwickler OpenAI OpenAI entwickelt ein Gerät speziell für die Nutzung mit künstlicher Intelligenz. Dafür wurden auch Apple-Mitarbeiter abgeworben. Nun...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Angeblicher Diebstahl von Firmengeheimnissen Apple verklagt ChatGPT-Entwickler OpenAI OpenAI entwickelt ein Gerät speziell für die Nutzung mit künstlicher Intelligenz. Dafür wurden auch Apple-Mitarbeiter abgeworben. Nun eskaliert der Streit zwischen den beiden IT-Giganten.
35 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Apple-Logo Foto: Matthias Schrader / AP Apple wirft dem ChatGPT-Entwickler OpenAI und zwei ehemaligen Mitarbeitern in einer Klage Diebstahl von Firmengeheimnissen vor.
Die Einzelheiten
Einer der beiden ist Tang Tan, ein ehemaliger ranghoher Apple-Designer, der heute Hardware-Chef von OpenAI ist. In dieser Funktion spielt er eine zentrale Rolle bei der Arbeit an einem neuartigen Gerät, das die ChatGPT-Firma auf die Nutzung mit künstlicher Intelligenz ausrichten will. OpenAI entgegnete in einer Stellungnahme beim Finanzdienst Bloomberg, man habe kein Interesse an Geheimnissen anderer Unternehmen.
Die Firma bleibe fokussiert darauf, innovative Technologie zu entwickeln. Design-Guru als TüröffnerOpenAI verpflichtete für das Hardware-Projekt auch Jony Ive, den langjährigen Design-Visionär von Apple, der unter anderem maßgeblich die Form von iPhones und MacBook-Laptops geprägt hatte. Das dürfte der ChatGPT-Firma geholfen haben, attraktiver für andere Apple-Beschäftigte zu werden.
Der Klage zufolge sind inzwischen mehr als 400 ehemalige Apple-Mitarbeiter bei OpenAI angestellt. Lesen Sie hier: Warum Apple einige seiner besten Manager verliert Tan gehört zu den ranghöchsten Überläufern. Er arbeitete mehr als 20 Jahre bei Apple und verantwortete vor seinem Wechsel das Design des iPhones und der Computer-Uhr Apple Watch.
Was Experten sagen
Apple vermutet Strategie von OpenAI Der Klage zufolge kam Apple nach Ermittlungen zu dem Schluss, dass Tan vertrauliche Informationen des iPhone-Konzerns zum Vorteil von OpenAI missbraucht habe. Unter anderem habe er Apple-Mitarbeiter aufgefordert, zu Job-Interviews für Arbeitsplätze bei OpenAI Bauteile des Konzerns mitzubringen – darunter Batterien und Geräte-Gehäuse in verschiedenen Farben. Apple sieht das als Teil einer »Strategie« von OpenAI, an vertrauliche Informationen des Unternehmens zu kommen.
Nach Darstellung von Apple griff die Firma zu »rechtswidrigen Abkürzungen«, um das KI-Gerät zu entwickeln, weil dies sich als schwieriger erwiesen habe als angenommen. Der andere verklagte Ex-Mitarbeiter von Apple, ein ranghoher Ingenieur, soll dem Konzern zufolge über einen mitgenommenen Firmen-Computer noch als OpenAI-Beschäftigter auf vertrauliche Daten seines früheren Arbeitgebers zugegriffen haben. Schatten auf Hardware-Projekt von OpenAIIve wird in der Klage nicht erwähnt – wohl aber die unter anderem von ihm und Tan mitgegründete Firma io Products, die OpenAI 2025 für rund 6,5 Milliarden Dollar kaufte.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





