
Arbeitsmarkt: Deutschland drohen bis 2036 rund 4,3 Millionen fehlende Arbeitskräfte
Neue Schätzung Im Jahr 2036 könnten Deutschland rund 4,3 Millionen Arbeitskräfte fehlen Bereits jetzt suchen viele Unternehmen händeringend nach Fachkräften. In Zukunft dürfte sich die Lage verschärfen, weil die...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Neue Schätzung Im Jahr 2036 könnten Deutschland rund 4,3 Millionen Arbeitskräfte fehlen Bereits jetzt suchen viele Unternehmen händeringend nach Fachkräften. In Zukunft dürfte sich die Lage verschärfen, weil die Bevölkerung schrumpft, warnt das arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft. 42 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Audio steht in Kürze zur Verfügung In Kürze bereit X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Kitagruppe mit Betreuerin in München: weniger Nachwuchs, weniger Arbeitskräfte Foto: Peter Kneffel / dpa Das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft (IW) erwartet angesichts der alternden Bevölkerung eine deutlich größere Arbeitskräftelücke als bislang angenommen. Nach einer neuen Vorausberechnung des Instituts könnten in Deutschland im Jahr 2036 rund 4,3 Millionen Arbeitskräfte fehlen.
Die Einzelheiten
Das berichtet die »Rheinische Post« unter Berufung auf eine ihr vorliegende IW-Analyse. Vor zwei Jahren hatte das Institut die Differenz zwischen ausscheidenden und nachrückenden Arbeitskräften noch auf knapp drei Millionen beziffert. Die aktualisierte Prognose stützt sich auf neue Daten zur Bevölkerungsentwicklung.
Für 2045 rechnet das Institut mit rund 81,1 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern in Deutschland – das wären 2,9 Prozent weniger als aktuell. Als Grund für den Bevölkerungsrückgang wird neben einer deutlich geringeren Zuwanderung ein abnehmendes Interesse an Deutschland »auch wegen der anhaltenden Schwäche der Wirtschaft und wachsender Arbeitsmarktprobleme« angeführt. Weniger Erwerbspersonen»Bis 2036 werden lediglich 9,8 Millionen Personen das erwerbsfähige Alter erreichen«, zitiert die Zeitung den IW-Bericht.
»Auf Basis der Bevölkerungsprognose resultiert somit eine Lücke von 4,3 Millionen Personen. « Das Erwerbspersonenpotenzial sinke bis 2036 von 55 Millionen im Jahr 2025 um 6,9 Prozent auf 51,2 Millionen Personen. Langfristig gehe das Erwerbspersonenpotenzial bis 2045 um 8,3 Prozent auf 50,4 Millionen Personen zurück.
Mehr zum Thema Demografischer Wandel: Ökonomen rechnen mit rasantem Anstieg des Fachkräftemangels Prognose des Arbeitsministeriums: Trotz Wirtschaftskrise fehlen bald Hunderttausende Arbeitskräfte Von Markus Dettmer Drohende Lücke auf dem Arbeitsmarkt: Bald gehen 13,4 Millionen Babyboomer in Rente Prognosen zur Bevölkerungsentwicklung sind allerdings oft mit großen Unsicherheiten behaftet, weil sich die Entwicklung von Geburtenraten, Lebenserwartung und Migration schwer vorhersagen lässt.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





