
ARD Deutschlandtrend: Wirtschaft ist größtes Problem
ARD-»Deutschlandtrend« Menschen in Deutschland macht Wirtschaft größere Sorgen als Zuwanderung Lange Zeit war Migration laut ARD-»Deutschlandtrend« das größte Problem im Land. Nun bereitet ein anderes Thema den Bürgern...
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Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: ARD-»Deutschlandtrend« Menschen in Deutschland macht Wirtschaft größere Sorgen als Zuwanderung Lange Zeit war Migration laut ARD-»Deutschlandtrend« das größte Problem im Land. Nun bereitet ein anderes Thema den Bürgern mehr Sorgen: die wirtschaftliche Lage. 33 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Erster Handelstag 2026 an der Frankfurter Börse (Symbolbild) Foto: Florian Wiegand / Eibner / IMAGO Die Lage der deutschen Wirtschaft wird von den Bürgerinnen und Bürgern immer schlechter eingeschätzt – und löst damit für die Befragten des ARD-«Deutschlandtrend« Migration als das zentrale Problem im Land ab. Nur noch 13 Prozent bewerten die wirtschaftliche Lage in Deutschland positiv, 7 Prozentpunkte weniger als im Januar und so wenig wie zuletzt während der Eurokrise Ende der Nullerjahre, wie die jüngste Befragung von Infratest dimap für den ARD-«Deutschlandtrend« ergab.
Die Einzelheiten
Die deutliche Mehrheit (85 Prozent) bewertet die gegenwärtige wirtschaftliche Lage in Deutschland als weniger gut oder schlecht. 27 Prozent nennen den Angaben zufolge die wirtschaftliche Lage als wichtigste Aufgabe für die Politik. Dahinter folgt der Themenbereich Zuwanderung und Flucht (21 Prozent), auf Platz drei wird soziale Ungerechtigkeit, Armut/Bürgergeld (18 Prozent) genannt.
Als weitere wichtige Probleme gelten demnach Rente beziehungsweise Alterssicherung (12 Prozent), der Bereich Bildung (11 Prozent) sowie Umwelt- und Klimaschutz (10 Prozent). Mehr zum Thema Werk in Rheinland-Pfalz: US-Pharmakonzern Eli Lilly halbiert Milliardeninvestition in Deutschland Rendite: Ich habe 100 Euro im Monat übrig. Wie soll ich sie anlegen?
Ein Interview von Michael Brächer Anleitung: Sie wollen endlich an der Börse mitmischen? So kaufen Sie Ihren ersten ETF Von Udo Trichtl Gefragt nach der persönlichen wirtschaftlichen Lage in einem Jahr äußern demnach 53 Prozent der Befragten die Vermutung, ihre persönliche Situation werde etwa gleich sein wie heute. Weitere 38 Prozent rechneten mit einer Verschlechterung in den kommenden zwölf Monaten, in Ostdeutschland sei es fast jeder Zweite.
Was Experten sagen
Nur sechs Prozent der Bundesbürger glauben den Angaben zufolge an eine Verbesserung ihrer Situation im kommenden Jahr. Aus dem Bundeskabinett wurde weiterhin Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) am besten bewertet: Aktuell waren 54 Prozent mit seiner Arbeit zufrieden – zwei Punkte weniger als im Mai. Mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) waren unverändert nur 16 Prozent zufrieden; 82 Prozent waren mit ihm unzufrieden.
Bei Vizekanzler und Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) lag der Zufriedenheitswert unverändert bei 21 Prozent. Mit Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) waren weiterhin 18 Prozent zufrieden.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





