
»Auf den Straßen Teherans«: Angela Merkel bewirbt Buch über iranische Frauenbewegung
»Auf den Straßen Teherans« Iranerin veröffentlicht anonym ein Buch über ihr Leid – nun stellt Merkel es vor Unter dem Irankrieg sind die Schicksale unterdrückter Frauen im Land ins Abseits geraten. Altkanzlerin Merkel...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. »Auf den Straßen Teherans« Iranerin veröffentlicht anonym ein Buch über ihr Leid – nun stellt Merkel es vor Unter dem Irankrieg sind die Schicksale unterdrückter Frauen im Land ins Abseits geraten. Altkanzlerin Merkel setzt sich nun für verfolgte Iranerinnen ein. Ausschlag gab ein Buch, das sie »in einem Zug« gelesen habe.
18 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Altkanzlerin Angela Merkel bei der Lesung zu »Auf den Straßen Teherans« im Berliner Ensemble Foto: Soeren Stache / dpa Die frühere deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat bei einer Buchpräsentation auf den Kampf der Frauenbewegung in Iran aufmerksam gemacht.
Die Einzelheiten
Im Berliner Ensemble mahnte die 71-Jährige, dass das Engagement der Iranerinnen im Schatten des Irankriegs nicht vergessen werden dürfe. Die CDU-Politikerin stellte das Buch »Auf den Straßen Teherans« vor, das eine iranische Autorin anonym unter dem Namen Nila veröffentlicht hat. »Sehen wir heute Abend gemeinsam hin, damit die Frauen und Mädchen, denen Nila mit ihrem Buch eine Stimme gibt, ihre Sehnsucht nach Freiheit und Menschenwürde, ihr Widerstand gegen Unfreiheit und Unterdrückung nicht vergessen werden«, sagte Merkel.
»Damit sie spüren, dass sie nicht allein sind. « Mehr zum Thema Iranische Opposition in Deutschland: Sie lassen sich nicht einschüchtern, sie lassen sich nicht aufhalten Von Anna-Theresa Bachmann und Omid Rezaee, Laila Sieber (Fotos) Bomben der Amerikaner und Israelis: Wie der Krieg die Hoffnung auf Freiheit in Iran zerstört Ein Gastbeitrag von Navid Kermani Im Südlibanon getötete Journalistin: Sie wusste, dass sie sterben könnte – und fuhr trotzdem Von Nikolai Antoniadis und Dunja Ramadan, Hamburg und Kairo Merkel sagte, sie habe bei der Anfrage für den Termin zunächst gezögert, da sie keine aktive Politikerin mehr ist. »Weder habe ich operative Aufgaben noch operative Möglichkeiten, die auf die Entwicklung im Iran und zum Wohle der Menschen in irgendeiner Weise Einfluss nehmen können«, erklärte sie.
Dann habe sie das Buch gelesen, »in einem Zug«, wie sie sagte. Es habe sie gefesselt und berührt. Schließlich habe sie sich entschieden, ihre Rolle als Altkanzlerin zu nutzen, um Aufmerksamkeit auf den Kampf iranischer Frauen zu lenken.
Was Experten sagen
Autorin flieht ins ExilÜbersetzt wurde das Buch von der Schriftstellerin Asal Dardan, die ebenfalls an der Veranstaltung teilnahm. Sie erzählte, dass die Autorin Nila noch in diesem Jahr aus Iran fliehen musste und nun im Exil lebt. Ob dies auch mit der Veröffentlichung des Buches zusammenhängt, sei jedoch unklar.
Ihre literarisch-politische Chronik erzählt von den Massenprotesten der iranischen Bewegung »Frau, Leben, Freiheit« im Herbst 2022.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





