
Australien: Mehr als 100.000 exotische Kakerlaken bei Züchter beschlagnahmt
Rekordfund in Australien Mehr als 100.000 exotische Kakerlaken bei Züchter beschlagnahmt Es soll der bislang größte Fund illegal gehaltener Wirbelloser in der Geschichte des Landes sein: In Australien sind Kakerlaken im...
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Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Rekordfund in Australien Mehr als 100. 000 exotische Kakerlaken bei Züchter beschlagnahmt Es soll der bislang größte Fund illegal gehaltener Wirbelloser in der Geschichte des Landes sein: In Australien sind Kakerlaken im Wert von rund 120. 000 Euro sichergestellt worden.
35 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Sichergestellte Madagaskar-Fauchschabe Foto: Department of Climate Change / Department of Climate Change, Energy, the Environment and Water / AP In Australien haben die Behörden mehr als 100.
Die Einzelheiten
000 exotische Kakerlaken beschlagnahmt. Dies sei die bislang größte Sicherstellung illegaler exotischer wirbelloser Tiere in dem Land, teilte das australische Ministerium für Klimawandel, Energie, Umwelt und Wasser am Freitag mit. Die Madagaskar-Fauchschaben und die Argentinischen Schaben wurden den Angaben zufolge im Mai bei einem gewerblichen Züchter in der Stadt Bathurst im Bundesstaat New South Wales sichergestellt.
Demnach haben die Kakerlaken einen geschätzten Wert von umgerechnet etwa 120. Extrem strenge GesetzeDie Madagaskar-Fauchschabe gehört zu den größten Kakerlaken der Welt und wird etwa 5 bis 7,5 Zentimeter lang. Sie ist deutlich größer als die Australische Schabe, die zwischen 2,3 und 3,6 Zentimeter misst.
Zudem gilt sie als vergleichsweise nährstoffreich und leicht zu vermehren. Schlangenfängerin Stefanie Lesser sagte dem australischen Sender ABC, die größeren exotischen Arten seien vermutlich als kostengünstiges Reptilienfutter verkauft worden, weil wegen ihrer Größe weniger Tiere benötigt würden. Sowohl Madagaskar-Fauchschaben als auch Argentinische Schaben dürfen in Australien jedoch weder importiert noch gehalten, gezüchtet oder verkauft werden.
Was Experten sagen
Bild vergrößern Madagaskar-Fauchschaben und Argentinische Schaben Foto: Department of Climate Change, Energy, the Environment and Water / AP Das Land verfügt über eines der strengsten Biosicherheitsgesetze weltweit. Als isolierter Inselkontinent mit einer einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt versucht Australien seit Jahrzehnten, die Einschleppung fremder Arten, Schädlinge und Krankheitserreger zu verhindern. Behörden befürchten, dass eingeführte Tiere und Pflanzen heimische Ökosysteme aus dem Gleichgewicht bringen, seltene Arten verdrängen oder der Landwirtschaft erheblichen Schaden zufügen könnten.
Das Ministerium warnte, die exotischen Schaben seien nie einer Umweltverträglichkeitsprüfung unterzogen worden und könnten Krankheiten verbreiten oder einheimische Spezies gefährden, falls sie in die Natur gelangten.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





