
Australien: Opfer von Hai-Angriff in Coogee, Sydney kurzzeitig aus Koma erwacht
Zehn Tage nach Attacke Opfer von Haiangriff im australischen Coogee kurzzeitig aus Koma erwacht Eine 34-jährige Mutter wurde beim Baden an einem beliebten Strand in Sydney von einem Hai attackiert, sie liegt mit...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Zehn Tage nach Attacke Opfer von Haiangriff im australischen Coogee kurzzeitig aus Koma erwacht Eine 34-jährige Mutter wurde beim Baden an einem beliebten Strand in Sydney von einem Hai attackiert, sie liegt mit schwersten Verletzungen im künstlichen Koma. Nun konnte sie kurz mit ihrer Familie sprechen. 44 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Coogee Beach in Sydney: Der Strand wurde nach dem Haiangriff vorläufig gesperrt Foto: Nadir Kinani / AAP / dpa Es war ein traumhafter Wintersamstag im australischen Sydney, blauer Himmel, Sonnenschein, kaum Wellen am beliebten Strand im Stadtteil Coogee. Leah Stewart hatte sich dort am 13.
Die Einzelheiten
Juni mit Freunden getroffen. Sie ließ ihre einjährige Tochter kurz bei ihnen zurück, um zwischen den Flaggen in Ufernähe schwimmen zu gehen. Dabei wurde sie von einem Hai angegriffen, vermutlich einem Weißen Hai.
Die 34-Jährige wurde schwer an Beinen und Armen verletzt, so schilderte es später ihre Familie. Stewart wurde mit schwersten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht und musste bereits mehrfach operiert werden. Ein Arm wurde amputiert, wie ihr Bruder mitteilte.
Zehn Tage nach dem Unglück spricht er nun zumindest von einem kleinen Hoffnungsschimmer: Stewart sei für kurze Zeit aus dem künstlichen Koma geholt worden. »So konnte Leah ihre ersten Wörter sagen: ›Ich liebe dich‹«, erklärte der Bruder am Dienstag. Die Worte seien an ihre Mutter und ihren Partner gerichtet gewesen, die seit dem Unglück an ihrer Seite seien.
Was Experten sagen
Stewarts erste Gedanken hätten ihrer Tochter gegolten, so der Bruder weiter, »und sie wollte sich vergewissern, dass es ihr gut geht«. Der Bruder sprach von »wundervollen Nachrichten«, die »viel schneller gekommen sind, als irgendjemand erwartet hatte«. Stewart muss den Angaben zufolge weiterhin auf der Intensivstation bleiben.
Sie werde noch »für einige Zeit diese intensive Betreuung und Unterstützung benötigen«. Mehr zum Thema Coogee Beach in Australien: Nach Haiattacke sollen Drohnen Schwimmer besser schützen Australien: Drei Haiattacken in 26 Stunden – Sydney sperrt sämtliche Strände im Norden Artenschutzkonferenz in Usbekistan: Wenn die Haie verschwinden, droht das Chaos im Meer Von Alina Schadwinkel Der Haiangriff am Coogee Beach hat die Debatte über den Umgang mit den Tieren in Australien neu entfacht. Vielfach wird gefordert, Haie gezielt zu töten, um Menschen im Wasser besser zu schützen.
Tierschützer lehnen das ab. Ebenso der Premierminister des Bundesstaates New South Wales, Chris Minns: Die Population des Weißen Haies könne nicht gezielt reduziert werden, da diese Art im Land unter besonderem Schutz stehe. Haie töten pro Jahr weniger als zehn Menschen, Menschen töten etwa hundert Millionen Haie.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





